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- Helmut Böttiger liest "Celans Zerrissenheit"

Das Literarische Colloquium Berlin zieht zu rbbKultur ins Radio und ins Internet

Dem Dichter Paul Celan hat der Autor und Kritiker Helmut Böttiger schon mehrere Bücher gewidmet, jedes Mal mit großer Kenntnis und Hingabe - auch sein neues Buch ist ihm eine Herzensangelegenheit: In "Celans Zerrissenheit. Ein jüdischer Dichter und der deutsche Geist" wagt Böttiger einen neuen Blick: Das berühmte Gedicht, die "Todesfuge" habe Celans restliches Werk verdrängt und sei sogar zum "Vehikel der Verdrängung" geworden.

Die Übersetzerin und Moderatorin Beatrice Faßbender ordnet Böttigers Buch ein und die rbbKultur-Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn spricht mit ihm über seine nicht endende Faszination für Celan, dessen Verhältnis zur Gruppe 47 und die Frage, warum der Dichter in der Bundesrepublik "zwischen den Stühlen saß".

Buchcover: Helmut Böttiger - "Celans Zerrissenheit" (Bild: Galiani Verlag)
Galiani Verlag

Helmut Böttiger: "Celans Zerrissenheit"

Galiani Verlag
Gebunden, 208 Seiten

20,00 Euro.

Zum Autor

Helmut Böttiger wurde 1956 im baden-württembergischen Creglingen geboren. Er studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg und promovierte über DDR-Literatur und Fritz Rudolf Fries. Bis 2001 arbeitete er auch als Kulturredakteur, unter anderem bei der Frankfurter Rundschau. Seit 2002 lebt er als freier Autor und Literaturkritiker in Berlin. "Celans Zerrissenheit" ist sein drittes Buch über den Lyriker, nach "Orte Paul Celans" (1996) und „Wir sagen uns Dunkles. Die Liebesgeschichte zwischen Ingeborg Bachmann und Paul Celan“ (2016). Böttigers Buch "Die Gruppe 47. Als die deutsche Literatur Geschichte schrieb" wurde 2013 mit dem Sachbuchpreis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.

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