Schriftsteller Peter Schneider am 07.02.2016 (Bild: imago images/Jürgen Heinrich)
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- Peter Schneider liest "Denken mit dem eigenen Kopf"

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"Wenn man so will, stellt dieses Buch eine Art Bildungsroman meines Verstandes dar" – diesen Satz stellt Peter Schneider seinem neuen Buch voran: "Denken mit dem eigenen Kopf". Es ist eine Sammlung von Essays und Artikeln aus den letzten 30 Jahren. Die Themen: Der Mauerfall und die Rolle der Intellektuellen in Ost und West. Peter Handke und der Bosnienkrieg. Angela Merkel und die Flüchtlinge. Die USA und die Deutschen. Und natürlich: die 68er und ihre Bewertung heute. Peter Schneider analysiert und kommentiert sein Geschriebenes von damals mit dem Blick von heute. Am 21. April ist Peter Schneider 80 geworden – sogar der Bundespräsident gratulierte. Die große Feier aber musste wegen der Kontaktsperre durch Corona ausfallen. Darüber spricht Peter Schneider mit Nadine Kreuzahler und liest auch aus seinem neuen Buch vor.

Zum Buch
Seit den späten 60er Jahren gehört Peter Schneider zu den wichtigsten deutschen Intellektuellen. Sein Roman "Lenz" erreichte Kultstatus. Anlässlich seines 80. Geburtstag am 21. April veröffentlicht der Verlag Kiepenheuer & Witsch seine wichtigsten politischen Essays und Artikel der letzten 30 Jahre. Die Themen reichen vom 11. September 2001 über die Balkankrise bis zum Erstarken der AfD.

Peter Schneider: "Denken mit dem eigenen Kopf" © Kiepenheuer und Witsch
Kiepenheuer und Witsch

Peter Schneider: "Denken mit dem eigenen Kopf"

Kiepenheuer und Witsch, 2020

Gebunden, 368 Seiten
22,00 Euro

Zum Autor

Peter Schneider, der am 21. April seinen 80. Geburtstag feiert, stammt aus Lübeck. Er studierte Germanistik und Geschichte in Freiburg, München und ab 1962 in Berlin, wo er bis heute lebt. Sein Werk umfasst Erzählungen, Romane, Drehbücher, aber auch Reportagen sowie Essays und Reden. Seine Erzählung "Lenz" wurde zu einem Identifikationstext der 68er. Auch "Rebellion und Wahn" (2008) oder "Die Lieben meiner Mutter" (2013) setzen sich mit der 68er Generation auseinander.

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