Max Kaus in seiner Wohnung © Brücke-Museum
Brücke-Museum
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- Max Kaus im Brücke-Museum

Eine gewisse expressionistische Aufgeregtheit

Max Kaus – ein Expressionist der zweiten Generation, geboren in Berlin 1891. Erich Heckel war ihm bereits Vorbild und Freund, hinzu kamen die Brücke-Künstler Otto Mueller und Karl Schmidt-Rottluff. 1920 gehörte er dem Kreis der Freien Secessionisten an. Trotz der Qualität seiner atmosphärisch gestalteten Ölgemälde und Grafiken – "eine Versammlung der besonderen Empfindungen", wie er selber es nannte – stand er im Schatten seiner Kollegen.

Nach der großzügigen Schenkung seiner Witwe, Sigrid Kaus, präsentiert das Brücke-Museum Arbeiten von Max Kaus, der jetzt neu zu entdecken ist: Als Maler und Grafiker, als ehemaliger Professor der Hochschule für bildende Künste in Berlin, als Mensch.

Von Michaela Gericke

Rezension

Max Kaus, Liegende Frau mit Katze, 1923 © VG Bild-Kunst, Bonn 2020 | Foto: Brücke-Museum, Nick Ash
VG Bild-Kunst, Bonn 2020 | Foto: Brücke-Museum, Nick Ash

Brücke-Museum - Max Kaus: "Unter Freunden"

"Zugestimmt: Brückesammlung" mit diesem Vermerk auf einem Brief hielt der Berliner Maler Max Kaus 1966 seine Einwilligung fest, dass Aquarelle und Drucke, die er im Laufe der Jahre dem befreundeten Erich Heckel und dessen Frau geschenkt hatte, an das bald darauf eröffnete Brücke-Museum in Berlin-Dahlem übergeben würden.

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