Teilnehmer an einer Demonstration wenden sich gegen die Pläne der niederländischen Firma Jasper Resources in den Landkreisen Oberhavel und Uckermark nach Erdgas zu bohren, Zehdenick/Brandenburg; © dpa/Jens Kalaene
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Ein umstrittenes Zukunftsprojekt - Erdgasproduktion in der Uckermark

Die lokale Erdgasförderung könnte eine Alternative sein zu langen Transportwegen aus Russland oder von noch weiter weg. Aber lohnt es sich überhaupt, in der Gegend nördlich von Berlin nach Erdgas zu bohren?

Sandstein – "Rotliegend": Die Lagerstätte von Kohlenwasserstoffen, gelegen in 4.000 Meter Tiefe im Nordosten Brandenburgs. Sie wurde bereits in den 1970er Jahren entdeckt. Jetzt prüft das niederländische Unternehmen Jasper Resources, ob es sich lohnt, nördlich von Zehdenick nach Erdgas zu bohren – konventionell und ohne das verbotene Fracking, wie das Unternehmen betont.

Die seismischen Messungen sind seit Februar 2019 beendet. Doch gegen das "Gas-Projekt Zehdenick Nord" wächst Widerstand. Die Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee fragt nicht nur nach dem Sinn fossiler Energiegewinnung in Zeiten der Energiewende, sondern fürchtet Schäden für Mensch und Natur.

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Wald © Jochen Tack/dpa
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Eine Forschungsgruppe der HU Berlin entdeckt neue Viren in heimischen Bäumen - Viren in Bäumen

Nicht nur Menschen und Tiere sind gefährdet, dass sich Viren auf sie übertragen. Es gibt auch Krankheitserreger, die Bäume infizieren und deren Gesundheitszustand erheblich beeinträchtigen können. Betroffen sind u. a. heimische Bäume wie Esche, Ahorn, Eiche und Pappel. Zu diesen Pflanzenviren forschen Wissenschaftler*innen des Bereichs Phytomedizin an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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Ein Ricke schaut durch das Dickicht und durchstreift die Wälder am Großen Treppelsee © Ingolf König-Jablonski/dpa-Zentralbild/ZB
Ingolf König-Jablonski/dpa-Zentralbild/ZB

Vortrag im Rahmen des Ausstellungsprojekts "Down to Earth" im Gropius Bau - Die Erhaltung des Waldes und das Schicksal der Menschen

"Down to Earth" heißt eine Ausstellung und Veranstaltungsreihe im Berliner Martin Gropius Bau, die sich mit den Notwendigkeiten und Agenda einer klimapolitischen Wende beschäftigt. Wie können wir Ausstellungen machen, bauen, reisen ohne unseren Planeten zu zerstören? Wie können wir all das nachhaltig verändern und was sind die Voraussetzungen?

Im Rahmen von "Down to Earth" gibt es heute einen Vortrag im Gropius Bau mit der Forstwissenschaftlerin Dr. Susanne Winter. Zuvor sprechen wir mit ihr auf rbbKultur.

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