Jiddisch - Mischpoke für Familie, Verwandschaft; Carsten Kampf
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Eine alte Sprache in der Gegenwart - Jiddisch lebt

Jiddisch war für Jahrhunderte die Muttersprache der osteuropäischen Jüdinnen und Juden, einer Welt, die mit der Shoah untergegangen ist. Ihre Sprache hat überlebt.

Streng religiöse Familien sprechen Jiddisch heute noch im Alltag, etwa in Jerusalem, New York oder Antwerpen. Jiddisch ist auch die "Mamesloshn", die Muttersprache der Künstlerin Mina Gampel, die Szenen aus dem osteuropäischen Shtetl malt.

Und in deutschen Großstädten zelebrieren junge säkulare Jüdinnen und Juden die Sprache ihrer Vorfahren als Lebensgefühl. Ob orthodox oder säkular, jung oder alt: Für alle ist Jiddisch mehr als ein Verständigungsmittel. Mit der Sprache knüpfen sie an Vergangenes an und schaffen sich Identität und Heimat.

Von Margalit Berger und Anja von Cysewski

Jüdische Redewendungen

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