Die Ähren eines Weizenfeldes bei Bad Soden im Taunus sind vor der Frankfurter Skyline zu sehen; © dpa/Arne Dedert
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- Alle Welt satt?

Hungerbekämpfung durch Nachhaltigkeit

Weltweit werden immer mehr Nahrungsmittel produziert, trotzdem wächst seit ein paar Jahren die Zahl der Menschen, die nicht genug zu essen haben. Corona und Klimawandel haben diesen Trend noch verstärkt. Den globalen Ertrag an Gemüse, Getreide und Tierfutter weiter zu steigern, wäre jedoch keine nachhaltige Lösung, denn gleichzeitig zerstört die konventionelle Landwirtschaft fruchtbare Böden – zum Beispiel durch Dünger und Pestizide.

Der Welternährungsgipfel 2021 der Vereinten Nationen soll einen Systemwechsel einleiten: Mehr Agrarökologie auf dem Acker - weniger Fleischkonsum und Verschwendung. Allerdings kritisieren das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und andere, dass die Agrar-Konzerne auf dem "World food systems summit" zu viel zu sagen haben. Aber kann der Bio-Anbau wirklich den Hunger bekämpfen und alle Menschen satt machen.

Von Jantje Hannover

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Timm Koch
"Lasst uns Paradiese pflanzen! Reich werden mit der Vielfalt der Natur - statt arm durch ihre Zerstörung"

Westend Verlag, 2021
ISBN: 978-3864891380
240 Seiten, Klappenbroschur
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