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- Marcel Proust: In Swanns Welt (9/44)

Gelesen von Peter Matić

Aus den Untiefen seiner Erinnerungen holt der Erzähler manches hervor, was ihn an seine Aufenthalte in Combray erinnert. Jedes Jahr um Ostern herum fuhr er mit seinen Eltern von Paris aus in den kleinen Ort. Wenn er heute, vierzig Jahre später, irgendwo in der Welt eine Kirche sieht, muss er an das Gotteshaus in Combray denken, dessen uralte Gemäuer in ihm das Gefühl erweckten, er sei durch sie mit der historischen Zeit verbunden. Auch sein Onkel Adolphe hatte in Combray ein Zimmer. Doch dann kommt es zu einem Familien-Zerwürfnis, an dem der Erzähler schuld hat. Angesteckt von seinem Onkel erwacht im Knaben das Interesse am Theater, redet er ständig von Stücken und Darstellern. Als der Junge einmal die Schule schwänzt und zu seinem Onkel eilt, um mit ihm der Bühnen-Leidenschaft zu frönen, hat der Onkel Besuch von einer Dame in Rosa.

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Marcel Proust © picture alliance / Heritage-Images
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