Im Museum der Gedenkstätte Seelower Höhen im gleichnamigen brandenburgischen Ort ist am Donnerstag (20.01.2005) ein Foto vom Februar 1945 zu sehen, das russische Panzer beim Überqueren der Oder auf einer Behelfsbrücke und im Gegenverkehr abgelöste Infanterie zeigt (Quelle: dpa)
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- Oderland ist abgebrannt

Die letzten großen Kriegskämpfe um die Seelower Höhen vor 75 Jahren

Von Ende Januar bis Mitte April 1945 kommt die Rote Armee im Oderbruch noch einmal zum Stehen. 70 Kilometer vor Berlin wird sie von der desolaten Hitlerarmee in heftige Kämpfe verwickelt. Drei Tage lang, vom 16. bis zum 19. April 1945, brauchen die Sowjettruppen, um die Seelower Höhen einzunehmen und den Weg nach Berlin frei zu kämpfen.

Noch heute sind Wälder von Laufgräben und Bunkerlöchern zerfurcht, liegen Gefallene unbestattet in der Erde des Oderbruchs. Erinnerung, Mahnung und deutsch-russische Versöhnung – dem hat sich die "Gedenkstätte Seelower Höhen" verschrieben.

Von Dunja Welke

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