- Welche Regeln braucht Prostitution?

Auf dem Straßenstrich in der Kurfürstenstraße in Berlin sollen "Verrichtungsboxen" aufgestellt werden

Wie soll eine Stadt wie Berlin mit Prostitution umgehen? Für den Bezirk Tempelhof-Schöneberg ist die Grenze des Zumutbaren jedenfalls überschritten. Auf dem Straßenstrich in der Kurfürstenstraße sollen sogenannte Verrichtungsboxen aufgestellt werden, damit wenigstens die diesem Gewerbe zugrunde liegenden Handlungen dem Auge der Passanten entzogen werden. Und die Prostitution in dieser Gegend wächst und breitet sich aus. Von selbstbestimmter Sexarbeit könne in der Berliner Kurfürstenstraße keine Rede sein, sagen Sozialarbeiter vor Ort. Viele Frauen seien Opfer von Menschenhandel.

Würden schärfere Kontrollen nützen? Oder besser gleich ein Sperrbezirk? Was würde den Frauen helfen, die dort an der Straße stehen? Lässt sich Prostitution überhaupt regulieren?

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Im Studio:
- Stephanie Klee, Sprecherin und Initiatorin der Kampagne "Sexarbeit ist Arbeit. Respekt!"
- Gerhard Schönborn, Streetworker und Vorsitzender neustart e. V.