- Wie wichtig sind Volkshochschulen heute?

100 Jahre Volkshochschule

Die Volkshochschule versteht sich als wichtige Adresse für Erwachsenenbildung und für lebenslanges Lernen. In diesem Jahr wird sie 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass veranstalten die Volkshochschulen am 20. September an vielen Orten und in vielen Regionen eine "Lange Nacht der Volkshochschulen".

Einer der Vorläufer der Volkshochschule war die "Humboldt-Akademie": ein privates Berliner Institut für Erwachsenenbildung, das sich auf die bildungspolitischen Ziele der Gebrüder Humboldt berief. Die eigentlichen Volkshochschulen wurden nach dem Ersten Weltkrieg gegründet. Sie richteten sich in erster Linie an eine breite Bevölkerungsschicht, die bis dahin kaum oder nur wenig Zugang zu Bildung hatten. In der Reichsverfassung von 1919 wurde die Förderung des Bildungswesens erstmals gesetzlich verankert - und damit auch der Bildungsauftrag der Volkshochschulen.

Doch haben E-Learning-Kurse und für jedermann zugängliche Erklärvideos im Internet den Volkshochschulen heute nicht längst den Rang abgelaufen?

Wir fragen im TAGESTHEMA: Sind Volkshochschulen heute noch zeitgemäß? Waren Sie selbst schon mal in einer Volkshochschule?

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbbkultur.de schreiben.

Im Studio:
- Dr. Christine Schäfer, Leiterin der Kreisvolkshochschule Barnim, Regionalstelle Bernau
- Peter Brandt, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für lebenslanges Lernen (DIE)

Die "Lange Nacht der Volkshochschulen" am 20. September in Brandenburg:
vhs.potsdam.de

Die "Lange Nacht der Volkshochschulen" am 20. September in Berlin:
berlin.de/vhs