Eier legende glückliche Hühner im Grünen; © imago-images/e-cine
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Grüne Woche 2020 - Welche Spielregeln braucht die Landwirtschaft?

Welche Landwirtschaft sollte gefördert werden und welche nicht?

Deutschlands Bauern sind in Aufruhr. Bereits im November haben Landwirte aus ganz Deutschland mit 5.000 Traktoren lautstark gegen das Agrarpaket der Bundesregierung und zu viele Auflagen und Verbote protestiert. An diesem Samstag kommt die nächste Bauern-Demo auf Berlin zu: Zum 10. Mal fordern Landwirte bei "Wir haben es satt" eine neue EU-Agrarpolitik und mehr Schutz von Klima und Umwelt in der Landwirtschaft.

Was Landwirtschaft bedeutet und welche Regeln für die Landwirtschaft gelten sollen, darüber gehen die Meinungen auseinander. Die Lebensmittelwirtschaft wünscht sich möglichst günstige Preise. Immer mehr Menschen dagegen wünschen sich mehr Umweltschutz und bessere Haltungsbedingungen für Tiere. Und auch in der Landwirtschaft ist man sich nicht einig darüber, welche Rahmenbedingungen es für eine ertragreiche Zukunft braucht.

Wie sehen Sie das? Was erwarten Sie von den Bäuerinnen und Bauern in Deutschland? Und welche Rahmenbedingungen sollte die Politik setzen? Welche Landwirtschaft sollte gefördert werden und welche nicht? Wir fragen im TAGESTHEMA: Welche Spielregeln braucht die Landwirtschaft?

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbbkultur.de schreiben.

Im Studio:
- Johanna Mandelkow, Landwirtin aus der Uckermark und Sprecherinnen des Bündnisses "Land schafft Verbindung"
- Volker Woltersdorff, Landwirt aus Blankenfelde und Aktivist bei "Wir haben es satt"

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Hörtipp

Schwarzbunte Faerse liegend auf der Weide; © imago-images/M. Henning
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Fleischgenuss und Umweltschutz - geht beides?

2018 aßen die Deutschen pro Kopf 60,2 Kilogramm Fleisch. Ein Verzicht zugunsten der Umwelt kommt offensichtlich für viele nicht in Frage. Die Unternehmerinnen in der ZEITPUNKTE DEBATTE wollen deshalb bei der Industrie ansetzen: Laura Gertenbach züchtet mit ihrem StartUp "Innocent Meat" Fleisch in der Petrischale. Johanna Mandelkow wünscht sich lokale Schlachthäuser in der Nähe ihres Hofes in der Uckermark. Sophia Rudolph kocht in Ihrem Restaurant "Panama" auch mal Schweineohren.