1- und 2-Cent-Münzen © www.imago-images.de
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Tagesthema - Sollten Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft werden?

Die Herstellung der Cent-Münzen ist teuer - und wer will sie überhaupt mit sich herumtragen?

"Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert" - ein altes Sprichwort. Aber ist das heute noch auf die 1 oder 2 - Cent-Münze anzuwenden? Seit der Einführung des Euro hat die Bundesbank rund 20 Milliarden Stück Kleinstmünzen ausgegeben. Davon seien aber bis zu 80 Prozent nicht im Umlauf. Horten Bundesbürger also rund 15 Milliarden Münzen im Wert von 220 Millionen Euro?

Brauchen wir diese kleinen Münzen überhaupt noch? Ein paar europäische Staaten haben sie bereits abgeschafft oder - wie z. B. Finnland, gar nicht erst eingeführt. Denn es ist zu teuer, sie herzustellen und: wer will sie überhaupt mit sich herumtragen?

In unserem TAGESTHEMA heute fragen wir Sie: Sollten die Ein- und Zwei-Centmünzen abgeschafft werden? Oder taugen sie doch noch, um beispielsweise die nächsten Brautschuhe kaufen zu können? Und wenn es kein kleines Münzgeld mehr gibt: heißt das, dass alles gleich teurer wird? Wäre das vielleicht sogar der Anfang vom Ende des Bargelds?

Sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbbkultur.de schreiben.

Unsere Gesprächspartner:
- Birger Priddat, Wirtschaftswissenschaftler, Universität Witten/Herdecke
- Carsten Schmiester, ARD-Korrespondent in Stockholm

Kommentar

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4 Kommentare

  1. 3.

    weshalb wurde mein text hier gelöscht?

  2. 2.

    hr. harbeck wünscht die zwangsabgabe von 1 cent pro einkauf. wie soll das gehen? werden daraus dann 1 euro pro einkauf? abgesehen davon, dass sich diese/r herr/diese partei schon nichts mehr ohne zwang vorstellen kann. die abschaffung von bargeld fängt von unten an. das bargeld muss unbedingt bleiben - und zwar jeder cent.

  3. 1.

    Wir brauchen Bargeld und auch kleines Münzgeld. Das, was man angeblich bei der Emission des Kupfergeldes sparen kann, sollte man durch den Abbau von Bürokratie und Verwaltung sparen. Wer einen Teil des Bargelds abschafft, macht das Tor frei für das sukzessive Ende des Bargelds, das gut für die Individuen und die Gesellschaft ist, nicht nur gut für den Staat. Das Ende des Bargelds ist der Anfang der totalen fiskalen Kontrolle, die völlig unnötig ist.