Stuhlreihe im Theater, Foto: Colourbox
Stuhlreihe im Theater | Bild: Colourbox

- Welche Folgen hat die Corona-Absage für die Berliner Kulturszene?

Werden Sie noch zu kleineren Kulturveranstaltungen gehen?

Ab  dem 11. März bis zum Ende der Osterferien werden alle großen Kulturveranstaltungen in Berlin abgesagt, um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus einzudämmen. Das heißt: Veranstaltungen ab 500 Teilnehmenden finden nicht statt. Das hat Kultursenator Klaus Lederer bei uns auf rbbKultur angekündigt. Bei weniger als 500 Menschen im Publikum entscheiden die Veranstalter in eigener Verantwortung, ob abgesagt wird oder nicht.

Welche Folgen die Corona-Absage für die Berliner Kulturszene hat, darüber diskutieren wir heute in unserem TAGESTHEMA. Und wir wollen auch von Ihnen wissen, ob Sie noch zu kleineren Kulturveranstaltungen gehen.

Diskutieren Sie mit und sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbbkultur.de schreiben oder gleich hier auf der Webseite einen Kommentar verfassen.

Im Studio: 
- Gerald Mertens, Geschäftsführer Deutsche Orchestervereinigung
- Jan Menzel, rbb-Landespolitik

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3 Kommentare

  1. 3.

    Uns, das Akademische Orchester Berlin e.V., trifft diese Maßnahme extreme Haut, da unser Konzert, das am 29. März 2020 stattfinden sollte, seitens der Philharmonie inzwischen abgesagt wurde. Unabhängig von der Frage, ob wir unsere bereits gezahlte Miete zurück erhalten werden und ob und wie wir unseren Karten Käufer an die bereits gezahlten Eintrittspreise erstatten, bleiben wir auch nicht unerheblichen Kosten (Gagen für Dirigent, Konzertmeister und Solist, Werbung, Notenleihe und Kopien und weiteren Kosten) sitzen. Für ein Liebhaberorchester ist eine Wiederholung des Konzerts zu einem derzeit nicht absehbaren späteren Zeitpunkt kaum darstellbar, so dass hier neben Geld auch viel Zeit verschwendet wurde. Bislang habe ich nichts von einem Rettungsschirm für Liebhaberensemble gelesen... So müssen wir zusätzlich zur Nicht(be)achtung durch die Politik und durch keinerlei finanzielle Unterstützung auch noch mit weiteren finanziellen Schäden zurecht kommen!

  2. 2.

    Schade,,dass Sie die Aspekte von freischaffenden Künstlern außer Acht lassen.
    Nehmen wir zB einen freischaffenden Opernsänger, mit Familie und laufendem Wohnunskredit. Plötzlich brechen dem für lange Zeit die Einnahmen weg, die Ausgaben bleiben jedoch.
    Das ist eine existenzbedrohende Situation.
    Die Theater berufen sich auf „höhere Gewalt“ und niemad schert sich um das Schicksal der Künstler!

    Das nur als Beispiel, Künstler jeder Art sind schwerst betroffen.

  3. 1.

    So ein kleines Virus und so große Folgen. Wir werden ja jetzt viel Zeit haben, um mal wieder in Ruhe Radio zu hören oder das eine oder andere gute Buch zu lesen. Aber für die Kulturschaffenden ist das schon fast so etwas wie ein GAU. Danke fürs schnelle und unaufgeregte Informieren.