- Èva Fahidi, Holocaust-Zeitzeugin

Ein Porträt von Sigrid Hoff 

An diesem Wochenende jährt sich die Befreiung der Konzentrationslager, die sich in Brandenburg befanden, Sachsenhausen und Ravensbrück, zum 75. Mal. Aufgrund der Corona-Krise mussten die geplanten Feierlichkeiten ins Internet verlegt werden, die wenigen Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, die es noch gibt, werden nicht anreisen können. Im Porträt wollen wir heute an den Holocaust und die Befreiung erinnern.

Èva Fahidi ist eine der wenigen Zeitzeuginnen, die noch von ihren Erfahrungen berichten können: Als ungarische Jüdin hat sie die Hölle von Auschwitz erlebt und später in einem Außenlager des KZ-Buchenwald in Hessen Zwangsarbeit geleistet. In diesem Jahr wird sie 95 Jahre alt – und nicht müde, insbesondere in Deutschland vor Jugendlichen und in Gedenkstätten von ihren Erfahrungen zu sprechen. Diese hat sie auch in Buchform unter dem Titel "Die Seele der Dinge" veröffentlicht.

Sigrid Hoff hat die Zeitzeugin bei einem Besuch in Berlin getroffen.

Éva Fahidi-Pusztai: "Die Seele der Dinge"

Herausgegeben im Auftrag des Internationalen Auschwitz Komitees, Berlin, und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2011
gebunden | 239 Seiten mit 40 Abb.
16,90 Euro

So 19.04.2020 | 11:00 Uhr im rbb Fernsehen
75 Jahre Befreiung
Gedenken in Sachsenhausen und Ravensbrück


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