Tagesthema - Müssen wir mehr für Flüchtlinge tun?

Ist die Aufnahme von 47 Flüchtlingskindern mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein?

Am Wochenende landeten in Deutschland 47 unbegleitete Flüchtlingskinder aus griechischen Lagern. Sie stammen aus unterschiedlichen Kriegsgebieten im Nahen Osten und Afrika und haben wochen- oder gar monatelang in erbärmlichen Verhältnissen gelebt, zuletzt in Lagern auf griechischen Inseln. Im Landkreis Osnabrück sollen die Kinder jetzt Zuflucht finden. Insgesamt sitzen derzeit 40.000 Geflüchtete auf griechischen Inseln fest. Mit der täglichen Angst, dass sich das Coronavirus in den Lagern ausbreitet. Doch hat die Coronakrise die Aufnahme von Flüchtlingen in EU-Ländern gestoppt.

Die Aufnahme der 47 Flüchtlingskinder in Deutschland soll nun ein erster Schritt sein, um für Entlastung in den überfüllten Flüchtlingslagern in Griechenland zu sorgen. Doch ist dieser Schritt mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein?

Tut Deutschland (noch) genug für Geflüchtete? Oder müssen wir mehr tun? Was konkret könnten wir tun? Darüber sprechen wir heute in unserem TAGESTHEMA.

Diskutieren Sie mit und sprechen Sie uns Ihre Meinung auf unseren Anrufbeantworter oder rufen Sie uns ab 12:10 Uhr im TAGESTHEMA an – unter der Telefonnummer (030) 30 20 00 40. Sie können uns auch eine Mail an tagesthema@rbbkultur.de schreiben oder gleich hier auf der Webseite einen Kommentar verfassen.

Unser Gesprächspartner:
- Gerald Knaus, Migrationsexperte und Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI)

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