Olere-Ausstellung "The one who survived Crematorium III"
NurPhoto/Beata Zawrzel
Bild: NurPhoto/Beata Zawrzel

- Paul Löbe Haus: Die Bilder des Holocaust-Überlebenden und Zeichners David Olère

Ein Gespräch mit Jürgen Kaumkötter, Kurator der Ausstellung

Jürgen Kaumkötter - Zentrum für verfolgte Künste
Bild: rbb

Als junger Mann galt David Olère als hochbegabter Künstler, eine Karriere als Maler in Paris lag vor ihm. Doch dann kam der Krieg, er wurde nach Auschwitz deportiert und dazu eingeteilt, im so genannten "Sonderkommando" zu arbeiten. Er musste das Grauen in den Krematorien täglich mitansehen. Er hat als einziger Überlebender die Verbrechen in Bildern festhalten können, die Zeichnungen aus Auschwitz sind zu seinem Lebenswerk geworden. Erstmals sind seine Werke nun in einer großen Ausstellung in Deutschland zu sehen. Am Mittwoch wird sie im Berliner Paul Löbe Haus eröffnet. Ein Gespräch mit dem Kurator Jürgen Kaumkötter.

Mi 29.01.2020 09:30 Uhr
Deutscher Bundestag, Paul-Löbe-Haus
Eröffnung der Ausstellung: David Olère. Überlebender des Krematoriums III

Begrüßung: Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages
Grußworte: Dr. Piotr Cywiński, Direktor des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau
Einführung: Beate Klarsfeld, Präsidentin der Beate-Klarsfeld-Stiftung

Ausstellungsdauer: 30.01. bis 21.02.2020
Geöffnet: Mo bis Fr 9.00 bis 17.00 Uhr

Die Ausstellung kann nur nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden.

Anmeldung: Telefon 030 / 227-38883
E-Mail: ausstellungen@bundestag.de
online: www.bundestag.de

Bitte Vor- und Zunamen, Geburtsdatum sowie das Datum und die Uhrzeit des gewünschten Besuchstermins angeben.

Eingang West, Konrad-Adenauer-Straße 1, Berlin-Mitte
www.bundestag.de