Ein Kran steht hinter dem an der Breite Straße gelegenen Sockelbau der Garnisonkirche. Rechts im Hintergrund steht die Portalfassade des Langen Stalls, Potsdam April 2020; © dpa/Soeren Stache
Bild: dpa/Soeren Stache

Pro und Contra - Kompromissvorschlag zum Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche

Der Glockenturm und das benachbarte Rechenzentrum aus DDR-Zeiten sollen architektonisch zusammengeführt werden.

Die Potsdamer Garnisonkirche ist heftig umstritten. Die einen sehen in ihr ein wertvolles architektonisches und historisches Denkmal und fordern deren kompletten Wiederaufbau. Für die Anderen ist sie ein antidemokratisches Symbol preußischen Machtstrebens und Militarismus, das nicht wieder im Stadtbild auferstehen soll. Der Glockenturm wird bereits wiederaufgebaut.

Nun wird gestritten, ob das Kirchenschiff wieder aufgebaut wird. Potsdams Bürgermeister Mike Schubert hat nun einen Kompromiss vorgeschlagen: der Glockenturm und das benachbarte Rechenzentrum aus DDR-Zeiten sollen architektonisch zusammengeführt werden und zusammen als Gedenkort funktionieren.

Ulrich Zimmermann vom Förderverein Wiedergewinnung der Potsdamer Mitte will nach wie vor das Kirchenschiff wieder aufbauen lassen.

Die Stadtplanerin Gabi Dolff-Bonekämper vom Lernort Potsdam kann mit dem Kompromiss gut leben.

www.lernort-garnisonkirche.de
www.mitteschoen.de

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