- Nachbarn lesen für Nachbarn. Freunde lesen für Freunde in Charlottenburg

Holger Zimmer berichtet

Die öffentliche Bücherverbrennung am 10. Mai 1933, zum Beispiel auf dem Berliner Opernplatz, propagandierten die Nationalsozialisten als "Aktion wider den undeutschen Geist" und inszenierten sie martialisch.

Das Gedenken daran und an die Opfer des NS-Regimes will auch eine Berliner Nachbarschaftsinitiative aufrecht erhalten: In der Schillerstraße 15 in Charlottenburg lesen sie deshalb heute öffentlich, schon seit Sonnenaufgang und den ganzen Tag über.

Kulturreporter Holger Zimmer berichtet über die Aktion „Nachbarn lesen für Nachbarn. Freunde lesen für Freunde“.