Illustration Berliner Totentanz in der Marienkirche in Mitte. (Quelle: rbb/Silke Mehring)
Bild: rbb/Silke Mehring

- Auf den Spuren der Seuchen in Berlin

Ein Beitrag von Silke Mehring

So eine Ausnahmesituation wie Corona gabs noch nie – oder etwa doch? Der Berliner Historiker Bernd Gutberlet hat in der Vergangenheit nachgeforscht – und in Zeiten von Pest, Pocken, Cholera und Co. verblüffende Parallelen zur heutigen Situation gefunden: von Quarantäne über Lockdowns bis hin zu Impfbewegungen und Verschwörungstheorien.

Anhand vieler im Berliner Stadtbild noch sichtbarer Geschichts-Zeugnisse hat er eine ganz spezielle Stadtführung entwickelt: "Seuchen machen Stadtgeschichte. Die Berlin Pandemie-Tour". Unsere Reporterin Silke Mehring hat die Tour begleitet.

Die Berlin Pandemie-Tour
Dauer der Stadttour: 3 Stunden
Treffpunkt: Marienkirche, Karl-Liebknecht-Str. 8, Berlin-Mitte

Buchbar unter www.berlinfirsthand.de oder bei Bernd Gutberlet per E-Mail (gutberlet@berlinfirsthand.de) oder telefonisch (+49 - 170 - 753 83 33)

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Patienten, die an der Spanischen Grippe erkrankt sind, liegen in Betten eines Notfallkrankenhauses im Camp Funston der Militärbasis Fort Riley in Kansas, 1918; © dpa/National Museum of Health and Me
dpa/National Museum of Health and Me

Was lehrt die Medizingeschichte? - Pandemien - historisch gesehen

Covid-19 ist nicht die erste Krankheit, die sich über Ländergrenzen hinaus verbreitet. Man denke nur an die Pest im 17. Jahrhundert. Ob der Blick in die Geschichte der Medizin helfen kann, heute eine Katastrophe zu verhindern? Zu Beginn der Pandemie sprach rbbKultur mit Florian Bruns vom Institut für Geschichte der Medizin an der Charité.

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