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Umstritten ist der Begriff schon lange - doch wodurch soll er ersetzt werden? - Zur Debatte um den Begriff " Rasse"

Ein Gespräch mit dem Sprachwissenschaftler Prof. Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin

"Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden." So steht es in Artikel 3 des Grundgesetzes. Der Begriff "Rasse" ist schon lange umstritten. Jetzt, so wünschen sich viele, soll er weg. Bloß was soll anstelle dessen dorthin?

Ein Gespräch mit dem Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch von der Freien Universität Berlin.  

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Unteilbar Demonstration in Berlin © Emmanuele Contini/NurPhoto/dpa
Emmanuele Contini/NurPhoto/dpa

Kommentar - Den Rassisten krümmt es kein Haar

Längst überfällig und nötig, nur Symbolpolitik oder gar juristisch nachteilig? In der Debatte über eine Streichung des "Rasse"-Begriffs aus dem Grundgesetz gehen die Einschätzungen auseinander. SPD, Grüne, Linkspartei und FDP wollen den "Rasse"-Begriff aus dem Grundgesetz tilgen. Unionspolitiker erklären das für eine "hilflose Scheindebatte" und für "Theoriekram". Ein Kommentar von Arno Orzessek.