Seiji Ozawa bei einer Fotoprobe, Wien 2009; © dpa/picturedesk/Hans Klaus Techt
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- Zum Tod des Dirigenten Seiji Ozawa

Der japanische Dirigent Seiji Ozawa ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Er war einer der herausragendenden Musiker des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts. Seit den 1960er Jahren hat Ozawa die Klassikwelt im Sturm erobert. Er war der Lieblingsschüler von Herbert von Karajan und debütierte 1966 bei den Berliner Philharmonikern, bei denen er immer wieder gastierte.

Am Mikrofon: Andreas Göbel

Seiji Ozawa mit Pullover der Boston Red Sox an einem Klavier, Tokio 2018; © dpa/Yomiuri Shimbun/AP Images
Bild: dpa/Yomiuri Shimbun/AP Images

Von 1973 bis 2002 war er Musikdirektor des Boston Symhony Orchestra, länger als jeder andere Dirigent in der Geschichte dieses Orchesters. Danach war er bis 2010 Chefdirigent der Wiener Staatsoper. In seiner Heimat hat er das Saito Kinen Orchestra gegründet.

In den letzten Jahren hatte Ozawa mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. In seinem Haus in Tokio ist Seiji Ozawa am 6. Februar an Herzversagen gestorben.

Unser Musikredakteur Andreas Göbel würdigt Seiji Ozawa. Den hören Sie zu Beginn mit dem 3. Satz aus der Sinfonie Nr. 3 von Johannes Brahms mit dem Saito Kinen Orchestra.

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