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Das LCB im rbb - Jana Volkmann: "Auwald"

Der Literaturpodcast von rbbKultur und dem Literarischen Colloquium Berlin
 
Am Mikrofon: Nadine Kreuzahler

Eine Frau fährt mit dem Schiff von Wien nach Bratislava. Der kurze Trip wird zum Überlebenstraining in der Wildnis. "Auwald" von Jana Volkmann lotet die Grenze zwischen Zivilisation und Wildnis aus, zwischen Mensch und Tier, dem eigenen Ich und den anderen. Dabei bewegt sich der Roman in einer Welt, die zugleich etwas Märchenhaftes und Apokalyptisches hat. Die Wahrnehmung wird dabei immer wieder auf die Probe gestellt. Jana Volkmann wurde 1983 in Kassel geboren und lebt seit neun Jahren in Wien. Hier fühlt sie sich zu Hause. Auch wenn sie die Arbeit an „Auwald“ noch kurz vor der Corona-Pandemie zu Ende gebracht hat, kann ihr Roman als Kommentar zur momentanen Situation gelesen werden. Wie Jana Volkmann damit umgeht, warum sie sich selbst als etwas verschroben bezeichnet und wieso ausgerechnet eine Tischlerin zur Hauptfigur von "Auwald" wurde – darüber unterhält sich die Schriftstellerin mit Nadine Kreuzahler und Thorsten Dönges vom Literarischen Colloquium Berlin (LCB).

Zur Autorin

Jana Volkmann

wurde mit dem Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2021 ausgezeichnet, der mit 6000 Euro dotiert ist. Die Jury lobt ihre dichte Wahrnehmungsprosa. "Sie verwandelt auf originelle Weise ein Katastrophengeschehen in die Möglichkeit sich einer privaten Krise zu stellen". Die Autorin und freie Journalistin schreibt gerade an einer Dissertation über Hotels in der Gegenwartsliteratur. "Auwald" ist hat 183 Seiten und ist im Berliner Verbrecher Verlag erschienen.

Zum Buch

Jana Volkmann: Auwald © Verbrecher Verlag
Verbrecher Verlag

Jana Volkmann: "Auwald"

Verbrecher Verlag
Gebunden, 184 Seiten

20,00 Euro

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