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Das LCB im rbb - Ursula Krechel: "Beileibe und zumute"

Der Literaturpodcast von rbbKultur und dem Literarischen Colloquium Berlin

Am Mikrofon: Anne-Dore Krohn, Thorsten Dönges

Ursula Krechel, geboren 1947 in Trier und seit vielen Jahren Berlinerin, ist in vielen Genres zu Hause: Für ihren großen Roman "Landgericht" wurde sie 2012 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet, über Jahre leitete sie die Autorenwerkstatt Prosa des LCB und ist für ihre horizonterweiternden Essays bekannt.

Begonnen aber hat ihre Karriere am Theater — und zu allem Überfluss ist sie seit Jahrzehnten eine der wichtigen Stimmen deutschsprachiger Lyrik, was sich in der Anthologie "Die da" (2013), die Gedichte aus allen bis dahin veröffentlichten Gedichtbänden der Autorin versammelte, eindrucksvoll zeigte.

In ihrem neuen Band "Beileibe und zumute" (Jung und Jung Verlag) bildet sie die Gegenwart in ebenso versierter wie humorvoller Poesie ab:

Leute kommen
Leute gehen
Leute heben sich
auf die Zehen
Leute schweben
man liest
von einem Erdbeben.


Ihre Themen sind genauso Alltagsphänomene wie persönliche und kollektive Erinnerungen, und Krechel findet dafür eine wache, ausbalancierte Sprache.

zum Buch

Ursula Krechel: "Beileibe und zumute" © Jung und Jung
Jung und Jung

Ursula Krechel: "Beileibe und zumute"

Jung und Jung, 2021
Gebunden, 128 Seiten

20,00 Euro

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rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor:innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

Kurz und gut

Ursula Krechel: Lachst du, verrätst du dein Gesicht

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