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Das LCB im rbb - Philipp Winkler: "Creep"

Der Literaturpodcast von rbbKultur und dem Literarischen Colloquium Berlin

Am Mikrofon: Nadine Kreuzahler

In seinem zweiten Roman erzählt Philipp Winkler anhand von zwei Figuren von einer Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist: Fanny lebt in Deutschland und arbeitet in einem Büro für Überwachungstechnik. Zuhause fühlt sie sich eigentlich nur, wenn sie sich heimlich über Kameras in das Leben einer anderen Familie schaltet.

Junya dagegen lebt in Japan und verlässt sein Kinderzimmer nur, wenn es dunkel ist. Dann streift er durch Tokio und filmt das, was er dabei tut – Gewaltexzesse, die er in Darknetforen teilt. Ein Roman über Grenzüberschreitungen, über die Suche nach Zugehörigkeit zu fremden Menschen und die gefährliche Vermischung von digitalem und analogem Leben.

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Philipp Winkler: Creep © Aufbau Verlag
Aufbau Verlag

Philipp Winkler: "Creep"

Aufbau Verlag, 2022
Gebunden, 342 Seiten

22,00 Euro

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Podcast | Eine Bühne für neue Bücher - weiter lesen

rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor*innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

Daraus ist ein Podcast entstanden, in dem wir über die Bücher reden, die gerade auf unserem WG-Bücherregal stehen - Bücher, die wir bemerkenswert finden, die auffallen, gefallen, zum Nachdenken anregen. Ihnen geben wir eine Bühne, unbekannten Debuts genauso wie Romanen von weltberühmten Schriftsteller*innen. Wir kommen ins Gespräch -mit den Autor*innen, Lektor*innen und Übersetzer*innen und merken immer wieder: Beim Reden über Bücher redet man automatisch auch über sich selbst.