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Mitschnitt - Dichterinnen und ihre Texte aus verbrannten Büchern

Erinnerung an die nationalsozialistische Bücherverbrennung 1933

Von Regine Bruckmann

Zum zweiten Mal fand im Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin in Erinnerung an die nationalsozialistische Bücherverbrennung eine Lesung mit Texten aus "Verbrannten Büchern" statt. In diesem Jahr wurde ausschließlich aus Büchern von Frauen gelesen.

Auch die Vorlesenden waren in diesem Jahr Frauen: In der Gedenk- und Bildungsstätte trafen am 7. Mai die Schriftstellerinnen Ursula Krechel, Anke Stelling und Hanna Lemke auf die Verlegerinnen Britta Jürgs und Nora Pester, um Texte von Gabriele Tergit, Maria Leitner, Vicky Baum, Clara Zetkin und Gina Kaus zu präsentieren. Die beiden Kuratorinnen Dr. Ruth Preusse und Monika Sommerer hatten Texte ausgewählt, die bekannte Autorinnen an die Seite von fast vergessenen Schriftstellerinnen und Journalistinnen stellten.

rbbKultur hat die Veranstaltung aufgezeichnet – Sie hören eine gekürzte Aufnahme der Lesung vom 7. Mai 2019 im Haus der Wannsee-Konferenz.