Job Sharing © Alexander Heinl/dpa
Alexander Heinl/dpa

DEBATTE - Jobsharing - flexibles Arbeiten der Zukunft oder 'Mama-Modell'?

Am Mikrofon: Susanne Utsch

Flexible Arbeitszeitmodelle gewinnen immer mehr an Bedeutung, wenn Unternehmen Fachkräfte gewinnen, binden und halten wollen, bzw. die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht werden soll. Homeoffice und mobiles Arbeiten sind vieldiskutierte Praktiken, um den Arbeitsalltag in bestimmten Branchen zu flexibilisieren. Jobsharing, bzw. Topsharing halten erst allmählich Einzug in die Arbeitswelt. Oft werden sie abqualifiziert als „Mama-Modell",  also  Mütter-Teilzeit mit anderen Mitteln, die unter Umständen ebenfalls in die Teilzeitfalle führt und Karriere sowie Alterssicherung behindert. Oder gilt: Geteilter Job - doppelte Freude?

Unsere Studiogäste:

Dr. Yvonne Lott, Arbeitsmarktforscherin, Referatsleiterin beim Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut der Hans-Böckler-Stiftung (Referat Geschlechterforschung)
Anke Brinkmann, Leiterin des Bereiches Gesundheitsmanagement bei der Berliner Stadtreinigung und Präsidiumsmitglied des Bundesverbandes der Personalmanager
Prof. Dr. Martin Krzywdzinski, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), Leiter der Forschungsgruppe Globalisierung, Arbeit und Produktion, Mitautor der ersten großangelegten Jobsharing-Studie Deutschlands
Svenja Christen, The Jobsharing Hub Berlin, Geschäftsführerin