Anke Sterneborg, Filmkritikerin; Foto: gb

Autorin - Anke Sterneborg

Geboren am 18. Juni 1960 in Erlangen

Gustav Mahler

Welches Orchester würden Sie gern dirigieren?

Die Berliner Philharmoniker

Welches Buch könnten Sie immer wieder lesen?

Eines nur??? Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami, Der englische Patient von Michael Ondaatje, Oscar Wildes Das Bildnis des Dorian Gray

Welches Kunstwerk würden Sie am liebsten besitzen?

Eine Statuette von Giacometti

In welchem Film hätten Sie gern eine Rolle?

In keinem, bin eher jemand, der hinter der Kamera arrangieren würde

Mit welcher Persönlichkeit würden Sie sich gerne unterhalten?

Bryan Ferry oder David Bowie

Was ist Ihr Hauptcharakterzug?

Die Verbindung von (journalistischer) Neugier und Diskretion

Wann und wo arbeiten Sie am liebsten?

Am Sonntagnachmittag zuhause, weil endlich mal kaum Anrufe kommen

Eine bedeutende Erfindung der Menschheit:

Die Projektion bewegter Bilder

Welcher Architekt sollte Ihr Haus bauen?

Glenn Murcutt, was bedeutet, dass es in Australien stehen müsste

Wo möchten Sie leben?

In einem kleinen Häuschen am Meer, dort wo es nicht zu heiß ist

Wenn Sie nicht beim Radio wären ...

... würde ich auf einer Insel ein Buch schreiben.


Rezensionen und Beiträge

Anne with an E – Amybeth McNulty und Dalila Bela; © Netflix/Courtesy Everett Collection
Netflix/Courtesy Everett Collection

Dramaserie - "Anne with an E"

Kennen Sie Anne of Green Gables? Wenn nicht, wird es höchste Zeit! Erfunden wurde sie vor mehr als 100 Jahren von der Kanadierin Lucy Maud Montgomery, die schon früh über selbstbewusste und eigensinnige Mädchen und Frauen geschrieben hat. Ihre Romanreihe über das Coming of Age des Waisenkindes "Anne of Green Gables" wurde ab 1908 in Kanada veröffentlicht und schon mehrfach für TV und Kino adaptiert. Für Netflix hat Moira Walley-Beckett den Stoff neu aufgelegt.

Bewertung:
Szene aus dem Film "Futur Drei" von Faraz Shariat
Salzgeber

Film und Online-Festival - "Futur Drei"

Der Film "Futur Drei" ist das Debüt des Regisseurs Faraz Shariat, der darin seine eigenen Erlebnisse als Exil-Iraner in Deutschland verarbeitet: Was bedeutet es, in Deutschland geboren und aufgewachsen zu sein? Seine Premiere feierte der Film im letzten Jahr auf der Berlinale in der Sektion 'Panorama' und wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Parallel zum Video on Demand-Start findet ein begleitendes viertägiges Online-Festival statt.

Bewertung:
Pure: Marnie (Charly Clive, M.) kämpft mit ihrer Zwangsstörung, welche ihr Leben mit ihren Freunden Amber (Niamh Algar, l.), Joe (Anthony Welsh, 2.v.l.), Charlie (Joe Cole, 2.v.r.) und Shereen (Kiran Sonia Sawar, r.) äußerst erschwert.; © ZDF/Phil Fisk
ZDF/Phil Fisk

Berührend-komische Dramaserie - "Pure"

Viele Menschen leiden unter Zwangsneurosen, die ihren Alltag in einen Alptraum verwandeln - aber wahrscheinlich können nur die Briten daraus eine Serie machen, die zugleich entwaffnend ehrlich und sehr empathisch und trotzdem auch noch komisch ist. Die sechsteilige Serie "Pure" basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Roman von Rose Cartwright und wurde 2019 von HBO produziert.

Bewertung: