Staatsballett Berlin: Nussknacker © Bettina Stöß
Bild: Bettina Stöß

- Herabfallende Schneeflocken

Zu Nikolaus gibt es den Klassiker: Das Ballett der Nussknacker! In Verbindung mit der Brillanz moderner Tanzkunst entfaltet diese Inszenierung des Staatsballets Berlin ihren ganzen nostalgischen Charme und verspricht das Gefühl weihnachtlicher Vorfreude: Als hätte Peter I. Tschaikowsky das Herabfallen von Schneeflocken oder den Duft weihnachtlicher Gewürze komponiert.

 

Vasily Medvedev und Yuri Burlaka, zwei russische Choreographen und Kenner der Tradition, haben für das Staatsballett Berlin eine Fassung des Nussknackers geschaffen, die auf der szenischen und choreographischen Überlieferung des Originals von 1892 beruht. Bühnenbild und Kostüme wurden den historischen Vorlagen angepasst, die zu den Schätzen russischer Ballettarchive zählen. Die Choreographie, die zur Uraufführung von Lew Iwanow geschaffen wurde, wird in weiten Teilen an seine Vorgaben angelehnt, war dieser es doch, der dem Ballett seinen unverwechselbaren tänzerischen Geschmack aufgeprägt hat und dessen Kunst bis heute stilbildend ist. Eine liebevolle Rekonstruktion, die als große Ballett-Feerie angelegt ist und dank Peter I. Tschaikowský ein musikalischer Geniestreich.

Der Nussknacker

Di. 17.12. | 19.30 Uhr

Deutsche Oper 

Staatsbalett Berlin

Choreographie: Vasily Medvedev/ Yuri Burlaka
Musik: Peter I. Tschaikowsky
Bühnenbild nach historischen Vorlagen Andrei Voytenko
Kostüme nach historischen Vorlagen Tatiana Noginova
Musikalische Leitung: Ido Arad
Es spielt Orchester der Deutschen Oper Berlin
Clara: Yuria Isaka
Nussknacker-Prinz: Daniil Simkin
Drosselmeyer: Eoin Robinson
Mausekönig: Olaf Kollmannsperger 

Ballett-Feerie in zwei Akten und vier Szenen mit Prolog nach der Erzählung von E. T. A. Hoffmann Musik von Peter I. Tschaikowsky

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