Lange Schatten werfen zwei Spaziergänger auf dem Gendarmenmarkt in Berlin; © dpa/Peer Grimm
dpa/Peer Grimm

Spaziergänge in Corona-Zeiten - 10.000 Schritte

Im Lockdown sind Cafés, Theater und Sportstudios geschlossen, zuhause fällt einem die Decke auf den Kopf. Aber es kann so einfach sein: Man muss nur die Schuhe anziehen, die Tür öffnen und rausgehen. Laufen, vielleicht 10.000 Schritte am Tag, fit werden und die eigene Stadt entdecken.

Was finde ich jenseits der eingefahrenen Wege, die ich sonst achtlos hinter mich bringe?

Spaziergänge

Bildergalerie

Von Böhmisch-Rixdorf zum Körnerpark – Rixdorfer Strohballenrollen; © Armin Stapel
Armin Stapel

- Von Böhmisch-Rixdorf zum Körnerpark

Mitten in Neukölln fühlt man sich wie auf dem Land: Im Böhmischen Dorf, gegründet im 18. Jahrhundert von evangelischen Flüchtlingen aus Böhmen, findet man die alte Schmiede, den Böhmischen Gottesacker und den Comenius-Garten. Über die belebte Karl-Marx-Straße gelangt man zum Körnerpark, angelegt wie ein Schlosspark mit Wasserspielen und Orangerie.

Nikolai Viertel | Museum Knoblauchhaus © Armin Stapel
Armin Stapel

Vom Nikolaiviertel zur Jungfernbrücke

Schon Heinrich Heine hat diesen Weg in der historischen Mitte Berlins zum Teil beschrieben. Aber wie sieht es heute aus? Alles nur gefälscht? Echt alt ist zumindest die kleine Jungfernbrücke am Spreekanal – auch wenn sie vielmals ihre Gestalt geändert hat.

Auf zum Pfefferberg – Alte und neue Architektur – Dachfirst Haus Tchoban; © Armin Stapel
Armin Stapel

- Auf zum Pfefferberg

Im vorerst letzten Teil für dieses Jahr erkunden Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel das Industriedenkmal und Kulturareal Pfefferberg im Bezirk Prenzlauer Berg. Dort gibt es zwei herausragende architektonische Beispiel aus der Zeit nach der Wende zu entdecken.

Der Ernst-Thälmann-Park: Wohnhäuser und gereckte Faust am Thälmann-Denkmal; © Armin Stapel
Armin Stapel

- Der Ernst-Thälmann-Park

Regine Bruckmann und Armin Stapel haben sich auf den Weg durch Berlin gemacht. Im fünften Teil der Reihe entdecken sie das letzte große städtische Bau-Projekt der DDR, den Ernst-Thälmann-Park im Prenzlauer Berg.

Atelier Mühlenhaupt – Wandbild und Zwerge; © Armin Stapel
Armin Stapel

- Auf Kurt Mühlenhaupts Spuren durch Kreuzberg

In unserer Reihe 10.000 Schritte erkunden unsere Kollegin Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel die Stadt Berlin. Im vierten Teil der Reihe spazieren sie durch den Kreuzberger Bergmann-Kiez und entdecken die Spuren des Malers Kurt Mühlenhaupt.

Tiefwerder Wiesen – Abendstimmung; © Armin Stapel
Armin Stapel

Tiefwerder Wiesen

Im dritten Teil unserer Reihe 10.000 Schritte erkunden unsere Kollegin Regine Bruckmann und ihr Begleiter Armin Stapel die Tiefwerder Wiesen – ein Landschaftsschutzgebiet mitten in der Großstadt.

Im Hugenottenviertel: Tieranatomisches Theater auf dem Campus Nord der Humboldt-Universität; © Armin Stapel
Armin Stapel

Das Hugenottenviertel

Im zweiten Teil unserer Reihe "10.000 Schritte" erkunden unsere Kollegin Regine Bruckmann und der Rechtsanwalt und Hobby-Fotograf Armin Stapel das Hugenotten-Viertel jenseits der Friedrichstraße.

Rund um die Sophienstraße in Berlin-Mitte: die Sophienkirche und eine Lichtinstallation in den Sophie-Gips-Höfen; © Armin Stapel
Armin Stapel

Rund um die Sophienstraße in Berlin-Mitte

Regine Bruckmann und Armin Stapel haben sich auf den Weg durch die Mitte Berlins gemacht und den jüdischen Friedhof, die Sophienkirche und die Sophie-Gips-Höfe erforscht.

Vorschau

28. Januar 2021 | Folge 10 - Vom Alten Garnisonfriedhof zum Dorotheenstädtischen Friedhof

Tipps

Regine Bruckmann, Armin Stapel: "Berlin. Der Kinderstadtführer"; Montage: rbbKultur
Seume Verlag

Regine Bruckmann, Armin Stapel: "Berlin. Der Kinderstadtführer"

Seume Verlag, Saarbrücken 2020
ISBN 978-3-9818850-5-7
Broschur, 177 Seiten
17,90 Euro

Reiseführer Brandenburg: Sehnsuchtsorte und Hofläden; © be.bra Verlag
be.bra Verlag

Reiseführer - Tagesausflüge und Kurzreisen nach Brandenburg

Warum in die Ferne schweifen? Auch in Brandenburg kann man herrliche Abenteuer erleben und preiswerte Unterkünfte finden – meint jedenfalls Frank Dietschreit und stellt neue Brandenburg-Führer aus dem be.bra Verlag vor.

Bewertung:
Henry D. Thoreau: Walden; Montage: rbbKultur
Manesse Verlag

Überarbeitete Neuausgabe - Henry David Thoreau: "Walden oder Vom Leben im Wald"

Im Sommer 1845 verschwindet ein Mann im Wald. In seinen Taschen ein paar Notizhefte und Stifte, Fernglas, Mikroskop, Taschenmesser. Er hat sich nahe dem "Walden Pont" bei Concord in Massachusetts ein kleines Holzhaus gebaut. Jetzt will er dort für einige Zeit wohnen, Ackerbau betreiben, lesen, schreiben, die Natur beobachten.

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