Kultureinrichtungen wie dieses Kino in Köln sind geschlossen wegen des Corona-bedingten Lockdowns © Jens Krick
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Ab 16. Dezember harter Lockdown - Kultur weiter in der Pause

Museen, Theater, Opern, Restaurants und Kneipen müssen aufgrund der Corona-Zahlen weiter geschlossen bleiben. Aufführungen sind seit Wochen abgesagt. Einiges wird per Video-Stream gezeigt. In der Freien Szene und der Veranstaltungsbranche wachsen die Existenzängste. Grünen-Chef Habeck fordert ein Kulturministerium. Wie kommen wir durch die Winterwochen mit den Schließungen und Kontaktbeschränkungen? Kommentare, Tipps, Berichte und Interviews mit Kulturschaffenden.

Leben

Kathleen Morgeneyer besucht PC Nackt in seinem Studio für den Sollidarischen Adventskalender des DT. (Bild: rbb)
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Wie wir helfen können - Solidarität für Kulturschaffende

Der Lohn der Künstler ist der Applaus. Im Moment fehlt den Kulturschaffenden beides: Applaus und Lohn. Die Kunst- und Kulturszene leidet unter den Corona-Maßnahmen – am schlimmsten trifft es die Solo-Selbstständigen. Wie kann die Kulturszene unterstützt werden, damit wir nächstes Jahr noch Musik, Theater und Clubs genießen können? Carla Spangenberg hat sich drei Aktionen angeschaut.

Kultur statt Corona

Reality Soap

Beobachtungen

Meinungen

Symbolbild: Verkehrsschilder mit der Aufschrift Stop, Maßnahmen, Massnahmen, Lockdown light, , steigende Covid - 19 Infektionen (Bild: picture alliance / Fotostand)
picture alliance / Fotostand

Die neue Zartheit in der Corona-Sprache - Lockdown light und Wellenbrecher

Ab Montag also ist fast alles wieder zu: Kinos, Restaurants, Theater, Fitnessstudios, Sportvereine – das öffentliche Leben wird runtergefahren, nur Schule, Kita und Arbeiten gehen noch. Aber halt: Das ist natürlich kein Lockdown, sondern – ein Lockdown Light. Kirsten Dietrich über die blumige Sprache der Coronaschutzmaßnahmen.

Fluggast mit Maske; © dpa/Nicolas Economou
dpa/Nicolas Economou

Flugscham? Flughafenscham? - Scham vorm Fliegen - jetzt nicht wegen der Umwelt, sondern wegen Corona

Leidet eigentlich noch irgendjemand an Flugscham? 2019 stand die "Flugscham" kurz davor, zum Wort des Jahres gekürt zu werden. Ein Jahr später fliegen nur noch die, die unbedingt müssen und die, die sowieso keine Scham kennen. Ausgerechnet jetzt eröffnet der unglückselige Großflughafen BER, als hätte er darauf gewartet, genau in dem Moment in Betrieb genommen zu werden, wenn er nicht mehr gebraucht wird, meint Jörg Magenau.