Kultureinrichtungen geschlossen, hier: Babylon Kino; © Stefanie Groth
Bild: Stefanie Groth

- Kunst und Kultur erhalten - trotz Corona-Shutdown

Theater, Konzerthäuser, Museen, Galerien, Kinos und Clubs – bis auf weiteres sind alle dicht, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Kulturschaffende und künstlerische Freiräume geraten dadurch in existentielle Bedrängnis. Es gibt Möglichkeiten, sie zu unterstützen.

Die Corona-Krise kann ein echter Spielverderber sein. Wie ärgerlich, wenn das lang ersehnte Konzert plötzlich nicht stattfindet! Das Ticket zurückzugeben mag nahe liegen, ist aber nicht die beste Idee. Zumindest nicht, wenn man den gewohnten Kulturbetrieb auch dann wieder genießen will, wenn sich der Ausnahmezustand gelegt haben sollte.

Kulturschaffende durchleben gerade den temporären Zusammenbruch ihrer gesamten Branche. Künstler*innen, Schauspieler*innen, Komiker*innen, Musiker*innen, Autor*innen, Booker*innen, Veranstaltungstechniker*innen, DJs und Fotograf*innen – alle sind betroffen. Und es ist unklar wie lange es dauert bis finanzielle Unterstützung vom Land oder dem Bund kommt. Bis dahin müssen die anfallenden Kosten alleine gestemmt werden. Was für jeden einzelnen schon eine Herausforderung ist, könnte insgesamt nachhaltigen Schaden in der Kulturszene anrichten. Vor allem kleinere, subkulturelle Festivals und Veranstaltungsorte sind kaum in der Lage, wegbrechende Aufträge über lange Zeit aufzufangen.

Die einfachste Möglichkeit zu unterstützen, ist es deshalb das Ticketgeld für abgesagte Veranstaltungen nicht zurückzufordern. Viele Kulturschaffende starten zudem eigene Crowdfundings. Wem ein bestimmtes Veranstaltungshaus, Projekt oder Künstler*in am Herzen liegt, macht sich deshalb am besten auf deren Webseite schlau, ob und wie man unterstützen kann.

Stefanie Groth, rbbKultur

Dem Kulturbetrieb jetzt helfen