Corona in Berlin: Wegen der Coronavirus-Pandemie sind die vorderen Türen der BVG-Busse verriegelt; © imago-images/Andreas Gora
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- Miteinander, mehr oder weniger

Wie der Virus unseren Alltag verändert – eine Kolumne von rbbKultur

"Ach", sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag". – "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie. So beginnt und so endet die Kleine Fabel von Franz Kafka, die symbolisch für den Alltag und die Angst in Zeiten von Corona gelesen werden kann. Wir möchten von dieser Angst nicht angesteckt und schon gar nicht gefressen werden.

Wir betrachten die Krise als Herausforderung für das Miteinander. Unsere Autorinnen und Autoren schildern, was die Einschränkungen des öffentlichen Lebens für sie oder ihn bedeuten. Bleiben wir im Gespräch! Teilen Sie uns mit, wie das Miteinander jetzt gestaltet werden kann. Täglich neu.

Kolumnen

Kunst des Barock: Pieter Claesz – Stillleben mit Glaskugel (darin gespiegelt der Künstler), Öl auf Eichenholz, 35,9 x 59 cm, Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum; © dpa/akg-images
dpa/akg-images

Miteinander, mehr oder weniger - Carpe Diem und Corona

Miteinander, mehr oder weniger - unter dieser Kolumnen-Überschrift machen sich unsere Autorinnen und Autoren Gedanken darüber, wie das Virus unseren Alltag verändert und was die Einschränkungen des öffentlichen Lebens für uns bedeuten. Steffen Jacobs beschäftigt sich heute mit der Angst und wie man ihr begegnen könnte.

Rennrad am Baum lehnend, © Arno Orzessek
Arno Orzessek

Miteinander, mehr oder weniger - "Warum mir Corona nicht weh tut"

Ist es zynisch, zu sagen, dass die Coronakrise auch ihre guten Seiten hat? Unser Autor Arno Orzessek sieht durchaus positive Wirkungen der Situation. Wie er diese Zeit erlebt, hören Sie in seiner Kolumne "Warum mir Corona nicht weh tut".

Regine Ahrem; © Privat
Privat

Miteinander, mehr oder weniger - Laufen unter hohen Bäumen

In jeder Krise liegt die Chance für Veränderungen. Das wurde unserer Kollegin Regine Ahrem klar, als sie nach anfänglicher Schockstarre angesichts der Corona-Krise das Laufen entdeckte und die Leichtigkeit des Seins wiederfand. "Laufen unter hohen Bäumen" heißt ihre Kolumne in unserer Reihe "Miteinander, mehr oder weniger".

Natascha Freundel © Konstantin Tönnies
Konstantin Tönnies

Miteinander, mehr oder weniger - Kirche und Kultur

Seit über die Lockerung des Corona-Shutdowns nachgedacht wird, melden sich verschiedene Stimmen mit verschiedenen Vorschlägen. Was ist jetzt wichtig? Was würde den schwierigen Alltag jetzt wirklich bereichern? Für unsere Kolumnistin Natascha Freundel ist die Sache klar: Theater muss sein.

Noten auf dem Klaiver; © Andreas Göbel
Andreas Göbel

Miteinander, mehr oder weniger - Zeit für Musikentdeckungen

Corona kostet Zeit. Im Homeoffice zum Beispiel, wenn vieles doppelt oder dreifach so lange dauert wie im direkten Miteinander mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Corona kann allerdings auch Zeit schenken – wenn anderes wegfällt. Normalerweise besucht Andreas Göbel zahllose Konzerte und Opernaufführungen. Das alles kann derzeit nicht stattfinden oder ist in die Medien verlagert. Wie nutzt der Musikfex die gewonnene Zeit?

Blick aus dem Flugzeug © André Bochow
André Bochow

Miteinander, mehr oder weniger - "Und was machen wir dann?"

Viele sagen, dass die Welt nach der Corona-Krise nicht mehr die gleiche sein wird. Politisch, ökologisch, gesellschaftlich und zwischenmenschlich. Ob das gut oder schlecht ist, weiß noch keiner. Lernen wir aus unseren Erkenntnissen? Holen wir nach, was wir wirklich oder vermeintlich verpasst haben? Vergessen wir den ganzen Schlamassel? Eine Kolumne von André Bochow.

Coronazahlen auf rbb24 © Gregor Baron
Gregor Baron

Miteinander, mehr oder weniger - Die Bedeutung von Zahlen und Statistiken

Miteinander, mehr oder weniger - unter dieser Kolumnen-Überschrift machen sich unsere Autorinnen und Autoren Gedanken darüber, wie das Virus unseren Alltag verändert, was die Einschränkungen des öffentlichen Lebens für sie oder ihn bedeuten und welche neue Bedeutung manche Dinge jetzt bekommen. Für Jörg Magenau sind das zum Beispiel Zahlen und Statistiken.

Treppenhaus im Haus des Rundfunks © Anne-Dore-Krohn
Anne-Dore-Krohn

Miteinander, mehr oder weniger - Gruß aus einer anderen Epoche

Neulich fiel mir ein Foto von der letzten Buchmesse in die Hände. Eine Party auf einer Terrasse, Menschen unter Heizpilzen, mit Getränken, im Gespräch, einander zugewandt - und das erste, was ich dachte, war: "Mein Gott! Auseinander, Leute! Wie könnt Ihr so nah beisammen stehen!"

Screenshot der Scrabble-App: am Ende des Spiels waren noch diese Steine übrig: C-O-R-O-N-A-Q; © Christian Schruff
Christian Schruff

Miteinander, mehr oder weniger - Keine Reisen zu den Lieben

Fast zwei Wochen schon währt das Kontaktverbot. Nur noch zu zweit darf man sich im öffentlichen Raum bewegen mit gebührendem Abstand – anderthalb Meter. Nähe und Distanz erlebt unser Musikredakteur Christian Schruff zurzeit aber noch ganz anders. Er führt eine Fernehe zwischen Dänemark und Deutschland. "Keine Reisen zu den Lieben" heißt seine Kolumne in unserer Reihe "Miteinander, mehr oder weniger".

Auf dem Boden bleiben: Do-it-yourself-Verlegearbeiten im Hause Fitzel; © Tomas Fitzel
Tomas Fitzel

Miteinander, mehr oder weniger - Auf dem Boden bleiben

Viele gehen jeden Tag weiterhin zur Arbeit wie zuvor, viele sitzen aber auch zuhause. Und wenn sie nicht gerade Homeoffice oder Homeschooling machen, versuchen alle irgendwie die Zeit rumzukriegen. Die Sonne scheint, schönstes Frühlingswetter, es könnte alles herrlich sein. Und alles ist doch noch immer normal. Keine Bilder wie Spanien oder Italien. Wir warten alle ab. Auch unser Autor Tomas Fitzel.

Cartoons zum Thema Corona: ausgestorbener T-Rex, weil er sich die Hände nicht waschen konnte und Festung aus Klopapier; Montage: rbbKultur
Facebook

Miteinander, mehr oder weniger - Humor ist, wenn man trotzdem lacht

Die Corona-Epidemie und ihre Auswirkungen sind alles andere als witzig. Aber bei Facebook, WhatsApp, Twitter und Co. machen jede Menge lustiger Video-Clips, Fotomontagen oder Corona-Reime die Runde. In solch einer Krise lachen? Ja bitte, meint Gudrun Reuschel – wenigstens dreimal täglich.

Schreibheft und Füller, mit Gedicht Fast wie früher; © Steffen Brück
Steffen Brück

Miteinander, mehr oder weniger - "Fast wie früher"

Treffen wir uns heute Abend in der Kneipe? Gehen wir morgen zusammen ins Kino? Bis vor Kurzem waren das noch alltägliche Fragen. Doch im Moment ist dieser Alltag nicht mehr selbstverständlich. Steffen Brück hat ein Gedicht geschrieben über den veränderten Blick auf scheinbare Selbstverständlichkeiten.

Laptop mit offener Skype-Konferenz; © Imke Schridde
Imke Schridde

Miteinander, mehr oder weniger - Digitale Wärme

In unserer Reihe "Miteinander, mehr oder weniger" blicken Kolleg*innen von rbbkultur auf ihren derzeitigen Alltag: Imke Schridde hat sich damit auseinandergesetzt, wie auf digitalem Weg ein soziales Miteinander entstehen kann, eine Art digitaler Wärme – via Skype, WhatsApp, Telegram, Twitter und Co. – in doch sehr distanzierten Zeiten.

Wecker und Buch "May You Live In Interesting Times" im Regal ; © Silke Hennig
Silke Hennig

Miteinander, mehr oder weniger - Fragen zur Zeit

Corona-Zeiten sind keine vollkommen neue Ära, aber doch Zeiten, in denen die Zeit neue Dimensionen bekommt. Das jedenfalls meint unsere Autorin Silke Hennig, die über die Möglichkeiten nachgedacht hat, die diese Zeit plötzlich bietet. Und über die Schwierigkeiten, diese zu ergreifen …

Trampolin im Hinterhof; © Natascha Freundel
Natascha Freundel

Miteinander, mehr oder weniger - Über Gefährder

"Jetzt sind wir alle Gefährder". Dieser Satz geht unserer Kolumnistin Natascha Freundel nicht aus dem Kopf. Beim Einkaufen mit ihren Kindern hat sie erlebt, wie Menschen miteinander umgehen, die einander als "Gefährder" wahrnehmen.

Jürgen Gressel-Hichert; © Privat
Privat

Miteinander, mehr oder weniger - Corona: Einfach nix tun?

Wie wir uns transformieren müssen. Auf Abstand gehen, Homeoffice machen und zu Hause bleiben – reicht das? Jürgen Gressel-Hichert meint: Nein. Wir müssen einen anderen Umgang mit uns und untereinander einüben. Sonst ist nicht nur das Virus virulent.

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