1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland; © rbbKultur
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Im Hier und Jetzt - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im Jahr 321 wurde in einem Edikt des römischen Kaisers Konstantin zum ersten Mal die Existenz einer jüdischen Gemeinde in Deutschland erwähnt. Das Dokument legt fest, dass Juden städtische Ämter in der Kurie, also der Stadtverwaltung, bekleiden dürfen. Es gilt als ältester Beleg jüdischen Lebens in Europa nördlich der Alpen.

Das alles spielte zwar in Köln, war aber für ganz Deutschland der Anlass, 2021 als Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" zu begehen. Bei rbbKultur führen wir die Erinnerung fort – hören Sie Gespräche, Musik und finden Sie traditionelle Rezepte.

Jüdisches Leben aktuell

Jasmin Andriani hat am Abraham Geiger Kolleg ihr Rabbinatsstudium abgeschlossen; © Tobias Barniske/Abraham Geiger Kolleg
Tobias Barniske/Abraham Geiger Kolleg

Schalom, Frau Rabbinerin!

Wir berichten über den Generationenwechsel in Synagogen und lassen eine junge Rabbinerin zu Wort kommen. Und wir gehen der Frage nach, wie Frauen den Islam verändern.

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Chanukka-Leuchter am Brandenburger Tor in Berlin; © imago-images/snapshot-photography/F. Boillot
imago-images/snapshot-photography/F. Boillot

Aus Religion und Gesellschaft - Jüdisch in Berlin

Noch bis zum 6. Dezember feiern Jüdinnen und Juden das Lichterfest Chanukka – daran erinnert der Chanukka-Leuchter am Brandenburger Tor. Für uns ein Anlass zu fragen: Was bewegt jüdische Menschen in Berlin?

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Programmschwerpunkt im rbb

Jüdisches Mädchen spielt mit einem Dreidel, neben sich einen Chanukka-Leuchter; © dpa/Rafael Ben Ari
dpa/Rafael Ben Ari

Was ist an Deinem Leben jüdisch?

Zum Festjahr "1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" widmete sich der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) dem Leben von Jüdinnen und Juden in Berlin und Brandenburg. Vom 22. bis zum 28. November 2021 stellte der rbb im Fernsehen, im Hörfunk und online die Frage: "Was ist an Deinem Leben jüdisch?"

In zahlreichen Porträts erzählen die Menschen von der jüdischen Tradition und dem heutigen jüdischen Alltagsleben. Die Vielfalt an Kultur, Familientraditionen, Bräuchen und Festen, die unsere Nachbarinnen und Nachbarn leben, ist groß – und ebenso die Herangehensweisen an ihren Glauben.

Der Zweite Gedanke

Sprache als Lebensgefühl

Jüdische Redewendungen

Essen

Hamantaschen; © rbbKultur
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2 min

"Vom Herzen in die Hände" - Hamantaschen zum Purimfest

Challah Prince bäckt Hamantaschen – traditionelles Gebäck zum jüdischen Freudenfest Purim

Hörspiel

Rahel, damit Sie mich kennen © rbb/Birgit Beßler
rbb/Birgit Beßler

10-teiliger Podcast zum 250. Geburtstag von Rahel Levin Varnhagen - Rahel, damit Sie mich kennen

Rahel Levin Varnhagen von Ense – ihren Zeitgenossen galt sie als "geistreichste Frau des Universums". In ihrem Salon verkehrt das Who is who von 1800. Anspruchsvoll ist sie und emanzipiert. Als sie vor 250 Jahren in Berlin zur Welt kommt, regiert in Preußen noch Friedrich II. Als Teenager erlebt sie von ferne die Französische Revolution, als 35-Jährige hautnah den Einmarsch Napoleons durch das Brandenburger Tor. Ihr bewegtes Leben war geprägt von historischen Umbrüchen, von Freundschaften und der Suche nach der großen Liebe und nicht zuletzt von dem Umstand, dass sie Jüdin war. Frau und Jüdin – genug, um ein Leben lang um Anerkennung kämpfen zu müssen.

Adolf Eichmann, am ersten Prozesstag vor dem Bezirksgericht, Jerusalem 1961; © dpa/archive/ef
dpa/archive/ef

Deutscher Hörspielpreis - Adolf Eichmann: Ein Hörprozess

Dieses Bild ging um die Welt: Adolf Eichmann, Organisator der Deportationen zur Vernichtung der europäischen Juden während der NS-Zeit, sitzt in einer gläsernen Kabine und hört über Kopfhörer die Simultanübersetzung der Anklage durch das Jerusalemer Bezirksgericht. Zeuginnen und Zeugen aus den Ghettos und aus den Todes- und Arbeitslagern berichten vom Alltag der Verfolgung und Vernichtung. Eine neue, nunmehr ausgesprochene Erzählung der Shoa brach sich Bahn. Das dokumentarische Hörspiel erzählt die Geschichte dieses Prozesses – aus Sicht der Radiomacher beim damaligen öffentlich-rechtlichen israelischen Rundfunk "Kol Israel".

Auschwitz und ich © rbb
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Eine Geschichte des Überlebens - Auschwitz und Ich

Am 27. Januar 2020 ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Weil immer weniger Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus erster Hand berichten können, ändert sich die Gedenkkultur. Eine wichtige Stellung hat dabei neben der historischen Forschung die Kunst. Die Webseite "Auschwitz und Ich" nimmt die Bilder des Auschwitz-Überlebenden David Olère zum Ausgangspunkt, um zu fragen "Was kann jede*r Einzelne tun?" - damit die Opfer in Erinnerung bleiben und sich die Geschichte nicht wiederholt.

Einfahrtschranke Auschwitz - picture alliance/Franck Dubray/MAXPPP/dpa
picture alliance/Franck Dubray/MAXPPP/dpa

Auschwitz und Ich - Was kann jede*r Einzelne tun?

Was kann jede*r Einzelne tun, dass sich die Shoah niemals wiederholt? Diese Frage haben wir allen Gesprächspartnern, Zeitzeugen, Künstlern, Politikern, Jugendlichen und Mitarbeitern der Gedenkstätten gestellt. 

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