Tamika Mallory, 2018 © Cheriss May/NurPhoto/dpa
Cheriss May/NurPhoto/dpa

Februar 2021 - Black History Month

Mit dem "Black History Month" feiern Schwarze Menschen im Februar weltweit ihre Geschichte und Kultur. Entstanden ist die Initiative in den USA und Kanada. Aber auch in Deutschland werden mit verschiedenen Veranstaltungen afrodeutsche Geschichte und Persönlichkeiten gefeiert, und es wird auf Rassismus aufmerksam gemacht. Auch wir auf rbbKultur schauen im Februar verstärkt auf Schwarze Geschichte und Menschen.

Angie Thomas: Concrete Rose © cjb
cjb

Black History Month - Angie Thomas: "Concrete Rose"

Mit ihrem Jugendbuch "The Hate You Give" hat die amerikanische Autorin Angie Thomas im Zuge der Black Lives Matter-Bewegung einen Nerv getroffen. Jetzt ihr neuer Roman "Concrete Rose" erschienen, er erzählt die Geschichte von Maverick, dem Vater der Heldin aus "The Hate U Give". Eine Rezension von Sarah Hartl.

Anne-Dore Krohn; Foto: Karo Krämer
Karo Krämer

Tipps zum Weiterlesen und aus dem Netz - Kinderbücher mit Vielfalt

Wie divers sieht es eigentlich aus in den Leseecken in unseren Kinderzimmern, und das nicht nur in Bezug auf Hautfarben. Was für Rollenbilder, Klischees und Vorurteile holen wir uns ins Haus? Darüber spricht Carolin Pirich mit unserer Literaturredakteurin Anne-Dore Krohn.

Tebogo Niminde-Dundadengar zusammen mit Olaolu Fajembol - Gründerinnen der Plattform tebalou - für mehr Vielfalt im Kinderzimmer © Chistina Salgar @cssalgar
Chistina Salgar @cssalgar

Black History Month - "Tebalou" - Über Vielfalt im Spielzimmer

Geschichten von queeren, alleinerziehenden oder schwarzen Menschen kennenzulernen - das war in ihrer Kindheit die Ausnahme. Deshalb haben Tebogo Niminde-Dundadengar und Olaolu Fajembola "Tebalou" gegründet. Seit drei Jahren kann man in dem Online-Shop diverse Spielsachen und Bücher kaufen. Wie dieses Spielzeug ankommt und warum es so wichtig ist, darüber sprechen wir auf rbbKultur mit Tebogo Nimindé-Dundadengar.

One Night in Miami © Amazon / Courtesy Everett Collection / dpa
Amazon / Courtesy Everett Collection / dpa

Muhammad Ali, Malcolm X, Sam Cooke und Jim Brown - "One Night in Miami" von Regina King

Am 25.Februar 1964 wurde Cassius Clay, der sich später Muhammad Ali nannte, zum ersten Mal Weltmeister im Schwergewichtsboxen. Was wäre, wenn er sich in dieser Nacht mit drei weiteren schwarzafrikanischen Legenden zum Feiern getroffen hätte, mit dem Bürgerrechts-Aktivisten Malcolm X, dem Soul-Sänger Sam Cooke und dem Football-Star Jim Brown. Was hätten sie sich zu sagen gehabt?

Sundance Film Festival © Arthur Mola/Invision/dpa
Arthur Mola/Invision/dpa

Filme - Im Fokus beim Sundance Film Festival: Black Stories

Das Sundance Film Festival gilt als eines mit einer besonders spannenden Auswahl an Independent und Autorenfilmen - und mit dem Anspruch an Diversität. 57 Prozent der gezeigten Filme haben nach Aussage der Organisatoren Regisseur*innen mit einem nicht-weißen Hintergrund. Viele Filme in diesem Jahr beschäftigen sich mit der Geschichte von Schwarzen in den USA. Dabei wirken die Filme vor dem Hintergrund der Black Lives Matter Bewegung in den USA so aktuell und wichtig wie nie.

Michael Götting; © Privat
Privat

Interview - "Each One Teach One Bibliothek"

Der Februar ist der Black History Month. Ein ganz wichtiger Ort dafür ist das Vera-Heyer-Archiv beim Berliner Verein "Each One Teach One", eine Bibliothek mit mittlerweile fast 8.000 Büchern. Wir sprechen mit dem Leiter dieser Bibliothek, dem Schriftsteller Michael Götting.

Bernardine Evaristo © picture alliance / Photoshot
picture alliance / Photoshot

weiter lesen - das LCB im rbb - Bernardine Evaristo: "Mädchen, Frau etc."

Erstmals wird ein Roman von Bernardine Evaristo ins Deutsche übersetzt, endlich und zum Glück! So verschieden die 12 Frauen und ihre Lebensgeschichten im Zentrum dieses Romans auch sind, so eng sind sie doch miteinander verbunden. Die Jury des Booker Prize, mit dem das Buch 2019 ausgezeichnet wurde, befand: "Ein beeindruckender, leidenschaftlicher Roman über das Leben Schwarzer britischer Familien, ihre Kämpfe, Schmerzen, ihr Lachen, ihre Sehnsüchte und Lieben."

Katharina Oguntoye; © Carolyn Gammon
Carolyn Gammon

Gespräch - Farbe bekennen

Feministisch, schwarz, lesbisch – und sehr allein auf der Suche nach ihrer Identität. So erlebte sich Katharina Oguntoye als junge Frau. Schwarze Deutsche kamen in der gesellschaftlichen Wahrnehmung nicht vor. Katharina Oguntoye sorgte mit Weggefährtinnen dafür, dass sich das änderte. Sie prägte den Begriff "afrodeutsch", ihr Buch "Farbe bekennen" steht für Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit schwarzer Menschen in Deutschland.

Logo Nenn mich nicht radioeins rbb Kultur (Bild: rbb)
rbb

Eine Social-Media-Aktion von radioeins und rbbKultur - "nenn mich nicht": Gegen ausgrenzendes Sprechen

Menschen als Menschen und damit als gleich anzusehen - das ist zwar ein demokratisches Postulat, aber nicht gesellschaftliche Realität. Diese Erfahrung machen diejenigen, die durch ihr Äußeres "anders" erscheinen, immer wieder: Als 'Fidschi', 'Mulatte' oder 'Quotenschwarze' angesprochen zu werden, ist beleidigend. Die neue Social-Video-Reihe "Nenn mich nicht" von radioeins und rbbKultur will für Rassismus in der Sprache sensibilisieren.

May Ayim © rbbKultur

Berlinerinnen - May Ayim

Pädagogin, Aktivistin, Wissenschaftlerin, Dichterin – das Leben von May Ayim hatte viele Facetten. Aber immer ging es um ein Thema: Die Perspektiven afrodeutscher Frauen in den Feminismus einzubringen und Frauen, denen es ähnlich erging, ein Vorbild zu sein. Inspiriert durch einen Berlin-Besuch der Aktivistin Audre Lorde wurde May Ayim zur Mitbegründerin der "Initiative Schwarze Menschen“.Geboren wurde May Ayim als Sylvia Brigitte Gertrud Opitz, Tochter einer Deutschen und eines Studenten aus Ghana.

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  • Diverses Spielzeug

    Geschichten von queeren, alleinerziehenden oder schwarzen Menschen kennenzulernen - das war in ihrer Kindheit die Ausnahme. Tebogo Niminde-Dundadengar und Olaolu Fajembola bringen jetzt neuartige diverse Spielsachen und Bücher auf den Markt.

  • SAVVY Contemporary

    Vor zehn Jahren wurde die künstlerische Plattform SAVVY Contemporary gegründet. Im vergangenen September ist die Galerie in die Reinickendorfer Straße im Wedding gezogen. Der Austausch unter den Künstlern ist auch hier pandemiebedingt stark eingeschränkt.

  • Nenn mich nicht...

    Worte haben genau so wie Bilder eine ganz besondere Macht. Das merkt man vor allem dann, wenn sie verletzen; quasi jeden von Menschen, die man gar nicht kennt, irgendwie beschrieben, beurteilt oder benannt zu werden macht nämlich was aus und zwar gewaltig. Damit beschäftigt sich die neue Instagram-Reihe des RBB: "Nenn mich nicht...".

  • Die Umbenennung der M-Straße

    Christian Kopp und Mnyaka Sururu Mboro vom Verein "Berlin Postkolonial" setzen sich schon lange für die Umbenennung der M-Straße ein. Auf Stadtführungen zeigen die beiden Spuren des Kolonialismus in der Stadt auf. Was ging von Berlin aus?

  • Sendung vom 30. Januar 2021 

    rbbKultur - Das Magazin

    Savvy Contemporary +++ Die Umbenennung der M-Straße +++ Diverses Spielzeug +++ Barrie Kosky inszeniert Dreigroschenoper am BE +++ Nenn mich nicht... +++ Moderation: Hadnet Tesfai

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