Für das Haus des Rundfunks entwickelt Alexandra Schlund eine großflächige Wandarbeit aus Klebebändern, Fotokopien und Papier. "Sie irritiert ganz bewusst durch die verschiedenen Sehmöglichkeiten, durch eine Blicklenkung, die den Bildraum in permanenter Spannung hält."
"Die Künstlerin arbeitet mit dem Prinzip der Collage und in situ mit Raumzeichnungen aus Klebebändern. Ihre Impulse holt sich Alexandra Schlund aus der komplexen Topographie moderner Städte und aus der zeitgenössischen Architektur. Aus jenem Stereo-Gesehenen imaginiert sie neue Räume, die sie konstruktiv und bildnerisch erfasst. Stadtlandschaften in einer zeitgenössischen Art und Weise, die die Schnelligkeit und Schnelllebigkeit des beginnenden 21. Jahrhunderts auf authentische Weise ausdrücken." (Justin Hoffmann, KV Wolfsburg, Barbara Leicht, Kunsthistorikerin)
Alexandra Schlund
geboren 1970 in Reinbek bei Hamburg, Studium an der FH für Gestaltung, Studium an der UdK Berlin bei Prof. Katharina Sieverding und Prof. Bernd Koberling, Meisterschülerstudium bei Prof. Koberling, UdK Berlin, diverse Stipendien und Preise, darunter DAAD – Reisestipendien nach Asien, Norwegen, Meisterschülerpreis der UdK Berlin, NaFöG, Senatsstipendium Berlin, Goldrausch-Künstlerinnen-Art-IT, Arbeitsaufenthalte in der Russischen Föderation und der Schweiz.
90 Jahre Haus den Rundfunks - zu unserem Festival "Kunst im Bau" kamen im September 2021 mehr als tausend Besucher:innen. Mitglieder des Staatsballetts und der Rundfunkchor traten im Lichthof auf. Mehrere hundert Interssierte nahmen an den wöchentlichen Führungen und der Finissage am 11. Dezember teil. Hier können Sie sich in einer Bildergalerie, Audios und Videos einen Eindruck von den "Kunst im Bau"-Installationen, den beteiligten Künsterinnen und Künstlern, den Aufführungen und Konzerten machen.