Eröffnungspressekonferenz der Frankfurter Buchmesse © Marc Jacquemin
Marc Jacquemin

14. - 18. Oktober 2020 - Frankfurter Buchmesse als "Special Edition"

Livestreams im Internet statt Menschenmassen zwischen Messeständen: Die Frankfurter Buchmesse läuft in diesem Jahr ganz anders als sonst. Doch die Veranstalter sind zufrieden mit der Resonanz auf ihr digitales Angebot. 260 Stunden Programm mit vielen bekannten Autorinnen und Autoren gibt es online. Am Sonntag erhält der indische Wirtschaftswissenschaftler Amartya Sen den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels.

Literaturtipps

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  • Christian Berkel © Gregor Baron
    Gregor Baron

    Zweiter Roman 

    Christian Berkel mit seinem Roman "Ada" auf der Frankfurter Buchmesse

    Ein Beitrag von Kristina Hortenbach

  • Deniz Ohde © Arne Dedert/dpa
    Arne Dedert/dpa

    Weiter lesen - das LCB im rbb 

    Deniz Ohde liest "Streulicht"

    Das Literarische Colloquium Berlin zieht zu rbbKultur ins Radio und ins Internet

  • Mieko Kawakami: "Brüste und Eier" © DuMont Buchverlag
    DuMont Buchverlag

    Frauen am Existenzminimum 

    Mieko Kawakami: "Brüste und Eier"

    Die japanischen Frauen wollen nicht mehr schweigen. Schonungslos erzählt die Autorin von Frauen am Existenzminimum, die vom Schönheitsdruck aufgerieben werden, an Weiblichkeit zweifeln, um ihr Dasein kämpfen - ein Japan, das besonders für Frauen ganz schön hart ist, patriarchalisch und nicht gleichberechtigt.

  • Ralf Rothmann: Hotel der Schlaflosen; Montage: rbbKultur
    Suhrkamp

    Erzählungen 

    Ralf Rothmann: "Hotel der Schlaflosen"

    Kann es als Qualitätsbeweis gelten, wenn man einen Erzählband am Stück verschlingt wie einen saftigen Thriller? Sicher ist: Die Erzählungen in "Hotel der Schlaflosen" sind voll von Leben und Tod, Angst und Gewalt, Liebe und Schmerz. Allein die Geschichte, die dem Band den Titel gibt!

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  • Alain Delon und Romy Schneider 1969: "Der Swimmingpool" © imago stock&people
    imago stock&people

    Über Romy Schneider und Alain Delon 

    Alain und Romy: eine große Liebesgeschichte des 20. Jahrhunderts

    Der Filmjournalist Thilo Wydra hat für sein Buch "Eine Liebe in Paris - Romy und Alain" das Leben und die gemeinsame Liebe der beiden Schauspieler minutiös recherchiert. Nach seinen Biografien von Ingrid Bergmann und Grace Kelly legt er damit eine beeindruckende Doppelbiografie vor.

  • Der legendäre Musiker wäre 80 Jahre alt geworden 

    John Lennon: Zwei neue Biografien

    Eigentlich könnte der 9. Oktober 2020 ein Tag der Freude sein: Denn der legendäre Song-Writer und Friedensaktivist John Lennon hätte seinen 80. Geburtstag gefeiert. Doch ein psychisch verwirrter Attentäter feuerte am 8. Dezember 1980 in New York mehrere Kugeln auf den ehemaligen Beatle, der gerade sein Comeback plante. Nun sind gleich zwei neue Biografien erschienen.

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  • Alice Schwarzer: Lebenswerk © Kiepenheuer & Witsch
    Kiepenheuer & Witsch

    Autobiografie 

    Alice Schwarzer: "Lebenswerk"

    Nach "Lebenslauf" folgt "Lebenswerk": Im zweiten Teil ihrer Autobiografie nimmt sich Alice Schwarzer ihre Arbeit der letzten 50 Jahre vor. Die großen Debatten und Themen, von Abtreibung über Prostitution, Pornografie und Sexismus bis zum Islamismus und der #MeToo-Debatte. Selbstkritik liegt der Ikone des Feminismus dabei fern.

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  • Michael Kleeberg: Glücksritter © Galiani-Berlin
    Galiani-Berlin

    Biografie 

    Michael Kleeberg: "Glücksritter. Recherche über meinen Vater"

    Bücher über den eigenen Vater haben Konjunktur. Andreas Meier wäre da zu nennen oder aktuell Kurt Drawert mit "Dresden. Die zweite Zeit". In Deutschland geht es dabei meist um die Rolle der Väter im Nationalsozialismus oder in der DDR, doch es sind immer auch Erkundungen der eigenen Herkunft, der Familiengeschichte, Bücher, die, indem sie von Vätern handeln, der Frage nachgehen, wie man der geworden ist, der man ist.

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  • Richard Ford: Irische Passagiere; Montage: rbbKultur
    Hanser Verlag

    Kurzgeschichten 

    Richard Ford: "Irische Passagiere"

    Sie alle haben irgendwie einen Knacks abbekommen, einen Bruch im Leben: Die Protagonisten aus Richard Fords neuen Kurzgeschichten werden älter und müssen diese Brüche irgendwie verarbeiten. "Irische Passagiere" heißt das neue Buch des Pulitzerpreisträgers, denn Irland ist der rote Faden in diesen verschiedenen Biografien.

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  • Wolfram Eilenberger: Feuer der Freiheit; Montage: rbbKultur
    Klett-Cotta

    Sachbuch 

    Wolfram Eilenberger: "Feuer der Freiheit"

    Dass ein Philosoph dem Denken von Frauen ein ganzes Buch widmet, ist noch immer selten. Für den Berliner Autor Wolfram Eilenberger sind Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, Ayn Rand und Simone Weil sogar "Prophetinnen": so wollte er sein neues Buch ursprünglich nennen. Dass es nun unter dem Titel "Feuer der Freiheit" erschienen ist, passt gut zu Eilenbergers Weltbestseller "Zeit der Zauberer" (2018) und markiert eine Fortsetzung.

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Mehr Literatur

Thomas Hettche © Thomas Frey/dpa
Thomas Frey/dpa

Weiter lesen - das LCB im rbb - Thomas Hettche und "Herzfaden"

Dem Romancier Thomas Hettche ("Ludwig muss sterben", "Pfaueninsel") ist das Kunststück gelungen, in seinem Roman "Herzfaden" zum einen die Geschichte der Augsburger Puppenkiste zu erzählen, die im Zweiten Weltkrieg begann, zum anderen aber auch die Fantasie und das Spielerische des Stoffs nicht aus den Augen zu verlieren. Ein Buch für Groß und Klein, mit dem Thomas Hettche für den Deutschen Buchpreis nominiert ist.

Irina Liebmann (Foto: jgh)

Uwe-Johnson-Preis für "Die Große Hamburger Straße" - Irina Liebmann über die Spurensuche für ihren Roman

Die Schriftstellerin Irina Liebmann ist mit dem diesjährigen Uwe-Johnson-Literaturpreis geehrt worden. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde der 77-Jährigen in Berlin übergeben. Seit den 80er Jahren sammelte sie Material über die nur 400 Meter lange Große Hamburger Straße in der Mitte Berlins: Adressbuchauszüge, Straßenpläne, Tagebuchaufzeichnungen, die sie zu einem Roman in Bildern verwoben hat. Irina Liebmann über ihre Faszination an der Straße.

Podcasts

weiter lesen Podcast © rbbKultur

Podcast | Eine Bühne für neue Bücher - weiter lesen

rbbKultur und das Literarische Colloquium Berlin sind zu Beginn der Corona-Pandemie in eine Art Literatur-WG zusammengezogen: Dort tauschen wir Bücher, erzählen uns von Begegnungen mit Autor*innen, und sitzen stundenlang am Küchentisch und quatschen über Lesen, Lieben und Leben.

Daraus ist ein Podcast entstanden, in dem wir über die Bücher reden, die gerade auf unserem WG-Bücherregal stehen - Bücher, die wir bemerkenswert finden, die auffallen, gefallen, zum Nachdenken anregen.

Kurz und gut; © rbbKultur

Podcast - Kurz und gut

Das rbbkultur-Gedicht der Woche: Dichter von heute lesen radiophone Lyrik. Und vermitteln unseren Hörern damit eine Wochenration Reim, Rhythmus und Wohlklang. Komische, merkwürdige, musikalische und elegische Gedichte von Nora Gomringer und Reinhard Mey bis Judith Holofernes und Max Goldt.  Kurz und dicht statt lang und verlabert.