Kulturradio Rezensionen Buch

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Buchcover: Walt Whitman: "Grashalme"
Diogenes

Zitate - Walt Whitman: "Grashalme"

Vor 200 Jahren wurde Walt Whitman geboren. Der Amerikaner gilt als einer der größten Lyriker des 19. Jahrhunderts und als Begründer einer originär amerikanischen Lyrik. Sein Hauptwerk ist der Gedichtband "Leaves of Grass" – "Grashalme", an dem er sein Leben lang gearbeitet hat. Eine erste Ausgabe enthielt gerade einmal zwölf Gedichte. In der letzten Ausgabe im Todesjahr 1892 waren es vierhundert. Steffen Jacobs verbindet mit dem Autor auch eine persönliche Erinnerung.

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Buchcover: "Maschinen wie ich"
Diogenes

Roman - Ian McEwan: "Maschinen wie ich"

Der neue Roman des britischen Autors Ian McEwan wirft auf höchstem literarischen Niveau technologische und philosophische Fragen auf und verknüpft sie mit einer wahnwitzigen Handlung.

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Helmut Deutsch: "Gesang auf Händen tragen. Mein Leben als Liedbegleiter"
Henschel Verlag

Biografie - Helmut Deutsch: "Gesang auf Händen tragen"

Einer der weltbesten Liedbegleiter erzählt sein Leben, reflektiert über Proben, Konzerte, Arbeitsethik oder Kritiker und plaudert aus seinen Erlebnissen mit einigen der wichtigsten Sängerinnen und Sänger, die er begleitet hat.

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Johann Wolfgang von Goethe, Helmut Schlaiß - "Italienische Reise"
Manesse Verlag

Bildband - Johann Wolfgang von Goethe, Helmut Schlaiß: Italienische Reise

Im September 1786 hat Goethe keine Lust mehr auf die Last des Alltags: Die Verlage fordern seine immer noch unfertigen Manuskripte zum Druck an, die Arbeit als Minister in Weimar geht ihm auf die Nerven. Auch mag er sich nicht entscheiden, welche seiner geliebten Frauen er zu ehelichen gedenkt. Von einem Tag auf den anderen nimmt er Reißaus und besteigt die nächste Kutsche gen Italien.

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Wulf Kirsten: Erdanziehung - Gedichte
S. Fischer Verlag

Gedichte - Wulf Kirsten: "erdanziehung"

Der Schriftsteller Wulf Kirsten hat Essays und Erzählungen veröffentlicht, doch im Mittelpunkt seines Werkes stand immer die Lyrik. Jetzt ist nach fünf Jahren ein neuer Gedichtband herausgekommen, der die Gedichte aus den letzten acht Jahren versammelt: "erdanziehung" heißt die Sammlung des nunmehr 84jährigen Dichters, dessen Werk unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis und dem Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet wurde.

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Hermynia zur Mühlen: "Werke"
Zsolnay Verlag

4 Bände - Hermynia zur Mühlen: "Werke"

Sie war Aristokratin, Kommunistin, Katholikin, unbeugsame Nazigegnerin und Exilantin: die Schriftstellerin Hermynia zur Mühlen. In den 1920er veröffentlichte die in Wien als Gräfin Geborene erste proletarische Märchen und avancierte schließlich als Erzählerin und Publizistin zu einer Ausnahmerscheinung in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.

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Leïla Slimani: "All das zu verlieren"
Luchterhand Verlag

Roman - Leïla Slimani: "All das zu verlieren"

Die französisch-marokkanische Schriftstellerin Leïla Slimani ist einer der großen Stars der jungen französischen Literaturszene: Vor drei Jahren veröffentlichte sie ihren Roman "Chanson douce", auf Deutsch "Dann schlaf auch du", für den sie mit dem renommierten Prix Goncourt ausgezeichnet wurde und der in Frankreich ein großer Verkaufserfolg war. Nun ist ihr neuer Roman auf Deutsch erschienen: "All das zu verlieren" heißt er.

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Erwin Uhrmann: "Toko"
Limbus Verlag

Roman - Erwin Uhrmann: "Toko"

Der Mann ist Literaturwissenschaftler und Experte für Weltuntergangsszenarien. Er bricht gerade in ein neues Leben auf, aber vorher begegnet er einer Saurierpark-Besitzerin in Nöten.

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Rainer Moritz: "Zum See ging man zu Fuß. Wo die Dichter wohnen."
Knesebeck Verlag

Bildband - Rainer Moritz: "Zum See ging man zu Fuß. Wo die Dichter wohnen"

"Wer das Dichten will verstehen, muss ins Land der Dichtung gehen. Wer den Dichter will verstehen, muss in Dichters Lande gehen." Das hat schon Johann Wolfgang von Goethe gewusst. Und recht hat er, denn wenn wir einen Roman oder einen Lyrikband lesen: interessiert es uns dann nicht brennend, wie und wo der oder die Schreibende gelebt hat, als er oder sie diese Prosa oder jenes Gedicht schrieb?

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Richard Wright: "Sohn dieses Landes"
Verlag Kein & Aber

Roman - Richard Wright: "Sohn dieses Landes"

Im Jahr 1940 erschien in den Vereinigten Staaten der Roman "Native Son", zu deutsch "Sohn dieses Landes". Ein junger, weithin unbekannter Schwarzer hatte ihn geschrieben, Richard Wright, damals gerade zweiunddreißig Jahre alt. Auch der Roman handelt von einem jungen, unbekannten Schwarzen, einem, der unter bedrückenden gesellschaftlichen Umständen kriminell wird.

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Stephan Detjen, Maximilian Steinbeis: "Die Zauberlehrlinge"
Klett-Cotta Verlag

Sachbuch - Stephan Detjen, Maximilian Steinbeis: "Die Zauberlehrlinge"

Als vor gut einem Jahr die Schriftsteller Uwe Tellkamp und Durs Grünbein in Dresden ihr Streitgespräch über Demokratie und Meinungsfreiheit in Deutschland und die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung führten, sprach Tellkamp unter anderem davon, dass es im September 2015 und den Wochen danach an den deutschen Grenzen einen "Rechtsbruch" gegeben habe, man immer noch nicht wisse, "auf welcher Rechtsgrundlage Merkel eigentlich gehandelt hat".

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