; Montage: rbbKultur
Peter Hammer Verlag
Bild: Peter Hammer Verlag Download (mp3, 4 MB)

Ab 5 Jahren - Stefanie Schütz: "Pit und Pelle gehen einkaufen"

Bewertung:
Pit und Pelle sind zwar noch nicht groß, aber groß genug um alleine einkaufen zu gehen, sind sie schon.

Die beiden Brüder helfen gerne im Haushalt. Sie räumen ihr Zimmer alleine auf, manchmal hängen sie die Wäsche auf und einmal haben sie den Fußboden gewischt. Nur haben sie dabei das Putzmittel mit der Zitronenlimo verwechselt und hinterher hat alles geklebt. Ihr Vater findet trotzdem, dass sie ein paar Sachen fürs Abendessen einkaufen könnten. Er schreibt ihnen einen Einkaufszettel und die beiden brechen auf.

Pit schiebt den Wagen, Pelle steht drin

Aus ihrer Sicht klappt alles ganz wunderbar. Pit schiebt den Einkaufswagen, Pelle steht drin und kommt so auch an die oberen Regalfächer gut ran. Die paar Sachen, die auf ihrem Einkaufszettel sind, finden sie schnell. Und dann packen sie noch ein paar Sachen ein, die ihr Vater vergessen hat. Schoko-Cornflakes zum Beispiel und Puddingpulver, Klopapier, weil ihre Eltern das immer vergessen, und kleine Würstchen im Glas und Wäscheklammern und Esspapier, weil Pelle das noch nie gegessen hat. Am Ende kaufen sie so viel, dass ihr Geld gerade so reicht, sie die Einkaufstaschen aber nicht mehr tragen können.

Kartoffeln werden verbuddelt

Macht aber nichts. Die beiden finden schnell eine Lösung für das Problem. Die Sachen fürs Abendessen essen sie einfach sofort auf. Das spart ja auch Zeit. Das Frühstück essen sie auch, dann können sie am nächsten Morgen länger schlafen. Und die Kartoffeln verbuddeln sie im Beet auf dem Supermarktparkplatz. Denn dann wachsen da ja neue, die sie später ernten können, und sparen sogar noch Geld. Und so geht es immer weiter, bis am Ende nur noch zwei halbvolle Taschen übrig sind.

Fröhliche Illustrationen, witzige Geschichte

Das Schöne an diesem Buch ist, dass die Geschichte immer aus der Kinderperspektive erzählt wird. Und aus dieser macht alles, was sich Pit und Pelle so ausdenken, absolut Sinn. Das Buch hat nicht viel Text und durch die fröhlichen, bunten Illustrationen von Susanne Göhlich verstehen auch Kinder, die noch nicht so gut lesen können, worum es geht. Und nicht nur sie, auch Eltern oder Großeltern haben beim Vorlesen dieser witzigen Geschichte bestimmt sehr viel Spaß.

Sarah Hartl, rbbKultur