Spielszene aus "Die Dreigroschenoper" von Bertolt Brecht (Quelle: JR Berliner Ensemble)
JR Berliner Ensemble
Bild: JR Berliner Ensemble

rbbKultur Dokumentation - Honey and Nuts. Wie Barrie Kosky die Dreigroschenoper inszeniert

Der gefeierte Regisseur und Intendant der Komischen Oper Berlin, Barrie Kosky, inszeniert am Berliner Ensemble unter Extrembedingungen die berühmte Dreigroschenoper von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Unser 30-minütiger Film gibt exklusive Einblicke hinter die Kulissen und zeigt die Proben für diese besondere Inszenierung, die am 13. August Premiere hat.

Barrie Kosky wirft einen frischen Blick auf die Dreigroschenoper, die auf der Bühne an der Schiffbauergasse 1928 uraufgeführt wurde. Es gibt keine 20er Jahre Nostalgie, keine Weimarer Republik. Stattdessen zeigt er Menschen, die mit ihrem Schicksal und ihrer Vergangenheit kämpfen.

Nico Holonics verwandelt sich in Mackie Messer (Bild: rbb/Markus Schmidt)

Der Film begleitet die Arbeit des Ensembles mitten in der Pandemie über mehrere Monate. Ständig gibt es Corona-Tests. Nur so können die Proben weiter gehen. Trotzdem spürt man die große Spielfreude und den Willen, den Welterfolg von Brecht/Weill ganz neu auf die Bühne zu bringen.

Wir begleiten einige der Schauspieler*innen, allen voran Nico Holonics als Mackie Messer, den musikalischen Leiter Adam Benzwi, schauen den Bühnen- und Kostümbildnerinnen über die Schulter und erleben die überschwappende Energie von Barrie Kosky.

Die Premiere, die eigentlich für den 29. Januar geplant war, musste wegen der Pandemie mehrmals verschoben werden und findet nun am 13. August statt.

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