Lucile Richardot; © Igor Studio
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Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin - "Perpetual Night"

Bewertung:

Das Ensemble "Correspondances" und die Mezzosopranistin Lucile Richardot lud uns ein auf eine Reise: zu den Geheimnissen der Nacht, dem Gang Orpheus' in die Unterwelt, den Bangigkeiten der Liebe, dem Betrauern des Verlusts.

Unendlich subtil und reichhaltig besangen die großen Komponisten des Elisabethanischen Zeitalters diese Reiseziele. Ideal erfasste Lucile Richardot diese Atmosphäre und auch den theatralischen Hintergrund vieler Lieder. Ihre Bühnenpräsenz und ihre nicht nur absolut schöne Stimme machte den Abend spannend und genussvoll.

Ihr zur Seite standen vier Sänger*innen auf hohem Niveau und mit gleich ihr erkennbar großer Freude am Gestalten von Situationen. Eigentlich sind die Lieder auch ganz schlicht mit einer Laute zu begleiten. Oft aber lieferten schon die Komponisten selbst mehrstimmige Ausführungen.

Ganz luxuriös und auf höchstem Niveau hatte man hier gleich zwei Lauten sowie Harfe, Cembalo, Orgel und Streicher zur Verfügung. Die Improvisationskunst der Musiker*innen konnte man nur bewundern. Sebastian Daucé führte von der Kammerorgel äußerst diskret.

Wie wenig bekannt ist doch bei uns dieser Höhepunkt der englischen Musik der Zeit Shakespeares!

Clemens Goldberg, rbbKultur

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