Screenshot: #konzertZUhaus; © Konzerthaus Berlin/Marco Borggreve
Bild: Konzerthaus Berlin/Marco Borggreve

Konzerthaus Berlin - #konzertZUhaus

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Das Konzerthaus ist schon zu normalen Zeiten ein Labor für interessante Formate. Nun läuft es in Zeiten von Corona zu großer Form auf: in seinem Online-Auftritt. Da gibt es für jeden etwas.

Es gibt Playlists von Musikern, zusammengestellt bei IDAGIO. Allerdings muss man sich dort registrieren, das ist nicht jedermanns Sache. Historische Konzerte, eine Anregung. Interessanter die Mitschnitte eigener Konzerte, da ist der Unterschied zum live Erlebten besonders aufschlussreich. Origineller die selbst entwickelten Formate: "Schöne Stellen" werden wie in einem Mosaik von immer mehr Musikern gespielt, zugegeben ein Spielzeug, aber ein sehr nettes.

Mein Favorit: das Besteck-Konzert des Solopaukisten Mark Voermanns mit seiner Frau Maren. Das ist das ideale Familienformat, witzig dazu mit Texten aus dem Essensbereich unterlegt: "Lieblingsspeise" wird mit "her mit dem Dessert" kombiniert.

Einen Biick hinter die Kulissen kann man ab 4. April werfen. Sehr lobenswert auch die Hintergrundtexte bei allen Formaten. Am besten ist natürlich ein Livestream eines Konzertes, z. B. am Ostersonntag um 12 Uhr mit Cameron Carpenter und seiner Orgel im großen, leer geräumten Konzerthaussaal.

Clemens Goldberg, rbbKultur

Weitere Rezensionen

Lautten Compagney; © Ida Zenna
Ida Zenna

Theater im Delphi - :lounge gestreamt: Lautten Compagney

Die Lounge Konzerte im Theater im Delphi hatten auch vor Corona schon die Lautten Compagney zu Gast. Allerdings mit einem Glas in der Hand und dichter Publikumsatmosphäre. Jetzt muss und kann man sich etwas zu Hause einschenken. Meine erste Option – gehaltvoller Wein – erwies sich als unpassend. Gepasst hätte Gin Tonic.

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