Víkingur Ólafsson © Ari Magg
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Werke von Beethoven und Mozart - Konzerthaus Berlin: Camerata Salzburg und Víkingur Ólafsson

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Gespenstische Atmosphäre im Konzerthaus Berlin: Dort darf jetzt wieder mehr im Publikum sitzen, dafür auch während des Konzerts mit Maske. Endlich hat man den Eindruck, dass es nicht mehr ganz so leer aussieht – und kurz danach wird alles wieder heruntergefahren im November.

Zwei düstere Werke haben sich die Camerata Salzburg und Víkingur Ólafsson ausgewählt. In Beethovens Quertetto serioso dominiert eine tiefe Trauer, gepaart mit leiser Hoffnung. Víkingur Ólafsson präsentiert sich in Mozarts c-Moll-Klavierkonzert in Vollendung – ein Meister des Anschlags mit edelsteinhaftem Pianissimo. Gleich zwei Zugaben musste er spielen, und wäre es nach dem Publikum gegangen, hätte es ewig weitergehen können. Man wusste, was einem im November fehlen wird.

Andreas Göbel, rbbKultur

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