The Secret Fauré; Montage: rbbKultur
Bild: SONY

Orchester - "The Secret Fauré II"

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Geheimnisvoller Fauré – der Dirigent Ivor Bolton setzt mit dem Sinfonieorchester Basel sein klangschönes Projekt fort.

Nach den Orchesterliedern im ersten Teil des Projekts, hat sich das Schweizer Ensemble jetzt Bearbeitungen verschiedener Kammmermusikwerke und die Orchestersuite "Masque et Bergamasque" ausgesucht. Mit der "Pavane op. 50" ist auch Faurés bekanntestes Werk auf diesem Album enthalten.

Salon

Ursprünglich für den Salon komponiert und dort mit Fauré am Klavier selbst uraufgeführt, hat der Komponist seine Fantasien und Berceusen für Geige bzw. Cello und Klavier schon zu Lebzeiten selbst für Orchester bearbeitet. Diese Bearbeitungen spielt das Sinfonieorchester Basel unter der Leitung von Ivor Bolton mit größter Schönheit. Die ruhig fließenden Klänge behalten auch in der Fassung für den großen Konzertsaal ihren kammermusikalischen Grundcharakter und eine durchsichtige Zartheit.

Konzertsaal

Im Mittelpunkt des Albums steht dann die Orchestersuite "Masques et Bergamasques". Das Werk bietet in seinen vier Sätzen auch einen Überblick über die verschiedenen Stadien eines kompletten Komponisten – der hier die Klassik zitiert, die Spätromantik zu Ende denkt und im 1919 komponierten Schlusssatz der Moderne eine "Pastorale" widmet.

Inspiration

Dem chronologisch jüngsten Werk folgen dann noch die "Pavane op. 50" und schließlich ein Allegro aus der Orchestersuite op. 20. Weltberühmt die "Pavane", kaum bekannt das Allegro, das hier nach einem gerade neu bearbeiteten Notentext eingespielt wurde – vielleicht eine Inspiration für andere Orchester, die musikalischen Geheimnisse des französischen Komponisten nun auch selbst einmal zu lüften.

Hans Ackermann, rbbKultur

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