La porta d'oriente; Montage: rbbKultur
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Das Manuskript von Ali Ufki - "La Porta d’Oriente"

Bewertung:

Eine CD-Kritik von Clemens Goldberg

Der Ungar Wojciech Bobowski (ca. 1610-1675) war nach einem Überfall zum Sklaven am Hof des Sultans in Konstantinopel geworden. Dort wurde er zum türkischen Hofmusiker, konvertierte zum Islam und wurde zu Ali Ufki. Zum ersten Mal notierte er türkische Musik in westlicher Notation. Am Hof gab es aber auch weitere westliche Musiker, die ihre eigene Musik mitbrachten. Ufki berichtet, wie diese Musik "a la turque" aufgeführt wurde. Er dichtete und sprach 18 Sprachen. Die CD "die östliche Türe" umfasst türkische Musik und italienische Madrigale im türkischen Stil und gewährt uns einen vielfältigen Einblick in die wenig bekannte, hoch entwickelte Kultur Konstantinopels im 17. Jahrhundert.

Clemens Goldberg, rbbKultur

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