Scherz, List und Rache" von Goethe & Kayser © Deutsche Harmonia Mundi
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Oper nach einem Libretto von Johann Wolfgang von Goethe - "Scherz, List und Rache"

Bewertung:

Eine Kritik von Matthias Käther

Goethe-Vertonungen sind in der Opernwelt keine Seltenheit – allein "Faust"-Opern gibt es wie Sand am Meer, hinzu kommen Opernklassiker wie "Werther" und "Mignon". Doch Goethe hat selbst auch originale Operntexte für Komponisten verfasst, und diese Werke kennt man kaum. Jetzt ist bei der Deutschen Harmonia Mundi eine solche Goethe-Oper erschienen: "Scherz, List und Rache".

Vertont wurde die Oper von Philipp Christoph Kayser, der es im Gegensatz zum Textdichter nie zu Weltruhm gebracht hat. Umso erstaunlicher, dass er sich mit diesem Werk, das lange in der Versenkung verschwunden war, im Nachhinein als innovativ erweist.

Wenn man sagt, dass es von Werner Erhard am Pult umgesetzt worden ist, dann ist eignentlich alles gesagt - inzwischen warten Opernfans auf seine jährliche Ausgrabung, weil sie fast immer Substanz haben und in der Regel gut musiziert und gesungen wir - so auch bei
"Scherz, List und Rache".

Matthias Käther, rbbKultur

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