George Szell: The Warner Recordings; Montage: rbbKultur
Bild: Warner Classics

Jubiläumsbox zum 50. Todestag des Dirigenten - George Szell: "The Warner Recordings 1934 – 1970"

Bewertung:

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Zum 50. Todestag des "Master of Balance", wie er in dieser Jubiläumsbox genannt wird, liegen die gesammelten Warner-Aufnahmen des Dirigenten George Szell (1897-1970) vor. Das Cleveland Orchestra, dem er 24 Jahre lang die Leviten las, verdankt ihm seine Weltgeltung. Als harschem Perfektionisten war er maßgeblich an der Standardisierung heutiger Exaktheitsideale beteiligt.

Für die Warner hat in den 30er Jahren und gegen Ende seiner Karriere gearbeitet: für das Beethoven-Violinkonzert mit B. Huberman, für Klavierkonzerte mit E. Gilels, Brahms mit A. Schnabel und Strauss- und Mahler-Liedern mit Elisabeth Schwarzkopf. Ein Feature mit Zeitzeugen-Berichten (Fischer-Dieskau u.a.) ist neu.

Man staunt immer noch immer die Tatsache, was für ein unvergleichlicher Höllenbraten damals man sein durfte – wie George Szell. Frischer als diese Aufnahmen ist kaum etwas.

Kai Luehrs-Kaiser, rbbKultur

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