Hilary Hahn: Paris © Deutsche Grammophon
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Bild: Deutsche Grammophon

Werke von Chausson, Prokofjew und Rautavaara - Hilary Hahn: "Paris"

Bewertung:

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Die neue CD von Hilary Hahn ist trotz wenig populärer Werke hoch in die Klassik-Charts geklettert. Das mag mit an dem irreführenden Titel "Paris" liegen (und ebenso an dem tief dekolletierten Cover-Photo), trifft aber trotzdem die Richtige.

Hilary Hahn gehört zu den zwei, drei besten Geigerinnen der Welt, ihr Engagment für Neue Musik findet in zwei späten, teilweise nachgelassenen Werken des neotonalen Einohujani Rautawaara schönsten Lohn.

Ihr Ton ist blendend, die Technik stupend. Schlackenloser hat die musikalische Moderne – mit Chausson und Prokofjews 1. Violinkonzert – kaum je geklungen.

Kai Luehrs-Kaiser, rbbKultur

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