Anita Rachvelishvili: Élégie © Sony
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Lieder von Tschaikowsky, Rachmaninow, Tosti u. a. - Anita Rachvelishvili: "Élégie"

Bewertung:

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Seit ihrer triumphalen Staatsopern-"Zarenbraut" (2013) gehört die Georgierin Anita Rachvelishvili zu den spektakulärsten Neuzugängen der internationalen Gesangsszene. Ihren Mezzo-Sopran als "Röhre" zu beschreiben, käme einer Verharmlosung gleich.

Bei ihrem zweiten Album, diesmal mit Liedern, muss sie sich noch mehr mäßigen als sie dies bei ihrer Arien-CD 2018 unter Beweis stellte (wo sie vorsichtshalber hinter dem Orchester positioniert worden war).

Oder kann man bei Tschaikowsky, Rachmaninow und Tosti doch richtig aufdrehen? Schnelle Schlitten müssen von Zeit zu Zeit "ausgefahren" werden... Oder?

Kai Luehrs-Kaiser, rbbKultur

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