Richard Wagner: Der Ring © Musicaphon
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Transkriptionen für zwei Klaviere - Richard Wagner: "Der Ring"

Bewertung:

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Erst 1914 begann der deutsche Kapellmeister (und Bruckner-Schüler) Hermann Behn mit seinem umfangreichsten Projekt von Klavier-Transkripitionen, enthaltend "50 sinfonische Sätze aus Richard Wagners Meisterdramen".

Auf der Doppel-CD (eingespielt 2012 und 2020) sind Auszüge aus dem "Ring des Nibelungen" versammelt. Pianist Cord Garben (am 2. Klavier sekundiert von Thomas Hoppe bzw. Justus Zeyen) hält die Bearbeigungen für eine Proklamation des "sinfonischen Klaviers".

Bei agileren Stellen wie dem "Walkürenritt" funktioniert es gut. Aber macht das beim flächigeren, klangzauberischen "Rheingold"-Vorspiel überhaupt noch Sinn? Oder wird hier der skelettierte Wagner doch eher 'zur Kenntlichkeit entstellt'?

Kai Luehrs-Kaiser, rbbKultur

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