Bruce Liu: Waves © Deutsche Grammophon
Bild: Deutsche Grammophon

Werke von Rameau, Ravel und Alkan - Bruce Liu: "Waves"

Bewertung:

Eine Kritik von Kai Luehrs-Kaiser

Auf seiner zweiten CD bei der Deutschen Grammophon spielt der chinesisch-kanadische Pianist Bruce Liu (26) Werke von Rameau, Alkan sowie die "Miroirs" von Maurice Ravel. Der Titel "Waves" mag sehr metaphorisch gewählt sein, um desto unterschiedlichere Werke zusammenzuhalten. Der hochkulvivierte, feinabgestimmte, ja elaborierte Ton des Pianisten gibt sich ebenso pointiert wie zartsinnig – und qualifiziert den Warschauer Chopin-Wettbewerbssieger von 2021 ohne weiteres dazu, als einer der interessantesten Pianisten der nachrückenden Generation zu gelten.

Fulminant, ohne Zweifel.

Kai Luehrs-Kaiser, rbbKultur

Weitere Rezensionen